Neubrunn

Für Sanierung der Frankenlandhalle Gewerke ausgeschrieben

Eine umfangreiche Tagesordnung hatte der Gemeinderat in Neubrunn in der vergangenen Sitzung zu behandeln. Für die Aufstellung des Bebauungsplans "Turnhalle West" in Neubrunn im beschleunigten Verfahren gemäß Paragraph 13 a Baugesetzbuch trug Herr Beil vom Büro Dietz Anregungen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange vor und verlas die Abwägungsvorschläge der Gemeinde. Anschließend beschloss der Gemeinderat, die Verwaltung zu beauftragen, die öffentliche Auslegung und Beteiligung der Behörden nach dem BauGesetzBuch vorzunehmen.

Mit dem Beschluss der Bebauungsplanaufstellung "Turnhalle West" muss auch der Flächennutzungsplan des Marktes Neubrunn berichtigt werden. Das Gremium beschloss, die Berichtigung zusammen mit der Aufstellung des Bebauungsplanes öffentlich auszulegen.

Der Gemeinderat stimmte einer Nutzungsänderung für das Anwesen mit der Flurnummer 668 der Gemarkung Neubrunn vor, zu nach der die Lagerhalle künftig als KFZ-Werkstatt genutzt werden soll.

Der Markt Neubrunn wurde zur Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungsplans 89 der Stadt Wertheim, sowie zur ersten Teiländerung des Baubauungsplans "Gewerbe- und Sondergebiet Almosenberg" für den Bereich McDonald's gebeten. Der Gemeinderat hatte keine Anregungen oder Bedenken.

Die Gemeinde Neubrunn soll eine Stellungnahme zur 18. Änderung des Regionalplans Heilbronn-Franken 2020 und hier zur Weiterentwicklung der Schwerpunkte für Industrie, Gewerbe und Dienstleistungseinrichtungen abgeben. Maßgeblich für die Region Würzburg ist der unter TBB 11 Wertheim-Bettingen / Wertheim Dertingen geführte Standort. Hier ist beabsichtigt, die bereits vorhandene Fläche um 19,7 Hektar zu erweitern. Der Gemeinderat beschloss hinsichtlich der Konzentration und der damit verbundenen verkehrlichen Belastung Bedenken zu erheben. Weitere Bedenken werden hinsichtlich des Abzugs und der Verlagerung von Gewerbetreibenden aus der Region erhoben.

Nachdem die Bebauungspläne "Kirchenberg" und "Erweiterung Kirchenberg" rechtskräftig sind, ist eine Anpassung des Flächennutzungsplans des Marktes Neubrunn notwendig. Das Gemeindegremium billigte diese ihm vorgelegte Änderung, beschloss die 5. Änderung des Flächennutzungsplans und beauftragt die Verwaltung mit deren öffentlicher Auslegung.

Für die Errichtung von barrierefreien Bushaltestellen an der Ringstraße (Wü 11) wurden die Arbeiten öffentlich ausgeschrieben. Den Auftrag erhält die Firma Konrad Bau aus Lauda-Königshofen.

Für die Sanierung der Frankenlandhalle Böttigheim wurden verschiedene Gewerke ausgeschrieben. Den Zuschlag für den Rohbau erhält die Firma HS-Bau aus Hammelburg, die Zimmererarbeiten gehen an die Firma Grein aus Böttigheim, die Dachdeckerarbeiten an die Firma Grein aus Böttigheim, Spenglerarbeiten an die Firma Schlötter aus Neubrunn, die technische Dämmung an die Firma ITW-Isoliertechnik Würzburg aus Uettingen, Elektroarbeiten an die Firma Meyer aus Uettingen, Blitzschutzanlagen an die Firma Meyer aus Uettingen. Für die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär gingen keine Angebote ein. Der Gemeinderat beschloss, eine nochmalige beschränkte Ausschreibung vorzunehmen. Zur Erneuerung der Zaunanlage am Kindergarten Rasselbande in Böttigheim erhält die Firma Würzburger Zaunbau den Zuschlag.

Aufgrund eines Beschlusses vor der Sommerpause hat die Verwaltung die Anschaffung eines Rückeanhängers ausgeschrieben. Er wird bei der Firma Schmidt Landmaschinen aus Wenkheim beschafft.

Der Gemeinderat beschloss, wie bisher üblich, den Vereinen beim Michaelismarkt die Gebühr für die Schankerlaubnis hälftig zu erlassen.

Der Freistaat Bayern unterstützt die Kommunen mit dem Sonderprogramm Schwimmbadförderung bei der Sanierung von Schwimmbädern. Förderfähig sind nur Becken mit einer Wassertiefe von mehr als 60 Zentimeter sowie Umkleiden, Duschbereiche, WC-Anlagen und Technikbereiche. Nicht förderfähig sind Sauna- und Gastronomiebereiche, Rutschenanlagen, Sprungtürme oder ähnliches sowie Planschbecken. Ebenfalls nicht förderfähig sind Grunderwerbe. Der Fördersatz beträgt im Durchschnitt 25 Prozent. Die Grenze für Förderungen liegt bei 100 000 Euro. Zudem wäre ein Ingenieurbüro nötig, das die Planungsleistungen bis Leistungsphase 3 mit Kostenberechnung erstellen müsste (circa 40 Prozent der Baukosten). Die dringend notwendigen Dachsanierungen im Bad allein erreichen diese Bagatellgrenze nicht. Hier müssten noch weitere Bereiche, wie die Sanierung der Sanitäranlagen und weitere Maßnahmen als Gesamtpaket geschnürt werden. Der Gemeinderat beschloss, da die Kosten für den Planer die Kosten für die Förderung übersteigen würden, nicht an dem Sonderprogramm teilzunehmen und die restlichen notwendigen Maßnahmen nach und nach durchzuführen.

Der Bürgermeister gab außerdem bekannt, dass für die Sanierung der Stadtmauer die Genehmigungen des Denkmalamtes und des Bezirkes vorliegen und nun mit der Ausschreibung begonnen werden kann. Außerdem fehlt für die Sanierung der Friedhofsmauer noch eine Genehmigung.

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