KARLSTADT

Für die Einspeisung erneuerbarer Energien

Über 2,7 Millionen Euro hat die E.ON Bayern AG investiert, um in einem Großprojekt das Umspannwerk Karlstadt aufzurüsten und um die erheblichen Mengen von Strom, die aus Fotovoltaikanlagen und Windrädern produziert werden, sicher ins Netz einspeisen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung. Hierdurch wurde die Versorgungssicherheit rund um Karlstadt erhöht. Die Aufrüstung des Umspannwerks wurde im November 2010 abgeschlossen.

Im Zuge dieses Projekts ersetzte das E.ON jetzt eine 1,4-Kilometer lange Freileitung durch geschützt unter der Erde verlaufende Kabel. Außerdem wurden zwei 20-kV-Erdkabel, die ihre Lebensdauer erreicht hatten, ausgetauscht. Beide laufen am Main entlang, jeweils zwei Kilometer in Richtung Mühlbach. In Richtung Laudenbach wurde auf einer 1,4 Kilometer langen Strecke eine komplett neue Leitung verlegt.

„Unterirdische Kabel sind deutlich weniger störanfällig als Freileitungen und zudem weitgehend wartungsfrei“, erklärt Hans Straub, Projektleiter beim E.ON Bayern-Netzcenter in Schweinfurt. Die neuen Trassen verlaufen nun linksmainisch zwischen Laudenbach und Mühlbach. Um die neue Trassenstrecke an die bestehende anschließen zu können, musste durch eine Mainunterführung, einen Düker, links- und rechtsmainisch verlaufende Kabel miteinander verbunden werden.

Durch den Durchgang können Kabel und Rohre gezogen werden. Dank dieser Maßnahme sind künftig keine Strommasten und –leitungen an der Mainkreuzung nötig.

Die Umbaumaßnahmen und Kabelneuverlegung verbessern die Netzstruktur rund um Karlstadt enorm. Außerdem wird das Landschaftsbild aufgewertet, da bisherige Freileitungsmaste einschließlich der Mainkreuzung zurückgebaut werden konnten. Anfang November 2011 nahm E.ON Bayern die neue Leitung in Betrieb. Derzeit werden letzte Teile der 20-kV-Freileitung abgebaut.

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