THÜNGEN

Gehsteige könnten teurer werden

Marode: Im Rahmen der Brückensanierung der Deutschen Bahn sollen auch die dortigen Gehsteige ausgebessert werden.
Marode: Im Rahmen der Brückensanierung der Deutschen Bahn sollen auch die dortigen Gehsteige ausgebessert werden. Foto: E. Deivel

Der Thüngener Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung einem Antrag von Reinhold Hohmann mit einer Gegenstimme von Gemeinderat Günter Morgenstern zu. Hohmann plant, an einem älteren Wohnhaus in der Neuen Gasse 13 eine Dacherneuerung mit Einbau von Gaubenbändern auf beiden Dachseiten vorzunehmen. Da nicht alle Nachbarunterschriften vorliegen und sich das Bauvorhaben in einem bebauten Ortsteil ohne Bebauungsplan befindet, wird letztlich das Landratsamt über eine Bewilligung entscheiden.

Grundsätzlich sieht der Gemeinderat in der Baumaßnahme keinen markanten Einschnitt in das Ortsbild und befürwortet hingegen die Schaffung weiteren Wohnraumes in der Gemeinde.

Im Rahmen der Instandsetzung der Bahnbrücke (nahe der Tankstelle Fischer) hatte der Rat in einer früheren Sitzung beschlossen, dass bei dieser Aktion die Gehsteige ausgebessert werden und hierfür einen Betrag von 15 000 Euro eingeplant. Das Staatliche Bauamt Würzburg fordert eine Nachbesserung der Entscheidung in der Form, dass von der Gemeinde auch höhere Kosten zu übernehmen sind, da diese sonst vom Bauamt zu tragen wären. Nach reger Diskussion stimmte der Gemeinderat bei zwei Gegenstimmen (Werner Pfeiffer und Bernd Müller) zu, auch die höheren Kosten zu tragen.

Ohne Gegenstimme hat der Rat die Neufestlegung der Satzung über den Aufwendungs- und Kostenersatz der Feuerwehr genehmigt. Dabei werden für Einsätze und andere Leistungen, wie Sicherheitswachen und das Ausrücken nach missbräuchlicher Alarmierung oder Fehlalarm, höhere Verrechnungssätze als bisher veranschlagt. Dies wurde im Zuge der Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs und unter Hinweis auf geänderte rechtliche Vorgaben notwendig.

Für die Ersatzbeschaffung eines Einsatzfahrzeuges des BRK-Kreisverbands Main-Spessart stellt die Gemeinde Thüngen auf Vorschlag von Zweitem Bürgermeister Wolfgang Heß einen Förderbetrag von 700 Euro bereit. Mit dem neuen Fahrzeug soll sichergestellt werden, dass der Notdienst im Einsatzgebiet – dazu gehören Karlstadt und Eußenheim mit jeweils allen Ortsteilen sowie Himmelstadt und Thüngen – aufrechterhalten und die Sicherheit der Helfer weiter garantiert werden kann.

Ein großer Erfolg war im Vorjahr die von den Thüngener Kirchweihburschen organisierte „Bäääm Musik & Tracht – Bauhofsnacht“-Feier im Rahmen der 1225-Jahrfeier der Gemeinde. Diese soll daher 2015 wieder stattfinden. Der Gemeinderat genehmigte die Nutzung von Teilen des Bauhofes und der anliegenden Scheune wie im Vorjahr.

Gemeinderat Werner Trabold erkundigte sich nach dem weiteren Vorgehen hinsichtlich des erhöhten Calcit-Wertes im Trinkwasser, der im Mitteilungsblatt vom 13. Februar veröffentlicht wurde. Nach Auskunft von Bürgermeister Lorenz Strifsky wurde als Ursache ein defektes Messgerät an der Osmose-Anlage ausgemacht. Dessen Austausch sei in Auftrag gegeben worden.

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