GEMÜNDEN

Geistige Hauptstadt

Im Deutschunterrichts hatten die Schüler und Schülerinnen der Q11 des Friedrich-List-Gymnasiums die Gelegenheit, Weimar, die einstige geistige Hauptstadt Europas kennenzulernen.

Der offizielle Teil des Besuchs bestand laut einer Mitteilung der Schule aus Besichtigungen im Gebäudekomplex, in dem das Schiller-Wohnhaus und das Schiller-Museum untergebracht sind. In Ersterem befinden sich, neben einigen ausgestellten Kunstexponaten, die zumeist im Originalzustand belassenen Wohnräume.

Weimars Relevanz für die Epoche der klassischen Literatur in Europa lässt sich heute auch an den sich ergänzenden Beziehungen zwischen Literatur und Kunst erkennen: Die Ausstellung des Malers Friedrich Bury im Schiller-Museum lässt das ästhetische Humanitätsideal zur Geltung kommen. Er war nicht nur Porträtist der Herzogin und des „Viergestirns“ Goethe, Schiller, Fichte und Herder, Weimars einflussreichste Dichter und Denker, sondern setzte auch auf eine inhaltliche Zusammenarbeit mit Goethe, indem er etwa eines seiner Gedichte im Wortsinn verbildlichte.

Dank der ausreichend eingeplanten Freizeit nach den beiden Rundgängen konnten die Schüler und Schülerinnen in Gruppen ihren eigenen Interessen nachgehen und weitere geschichtsträchtige Plätze und Gebäude, beispielsweise das Goethehaus, besichtigen.

Auf der Grundlage der Erkenntnisse der Exkursion bereiten die Schüler und Schülerinnen Präsentationen zu verschiedenen Themengebieten der Weimarer Klassik vor und stellen diese ihren Mitschülern in den folgenden Deutschstunden vor, heißt es in der Mitteilung des Friedrich-List-Gymnasiums.

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