Birkenfeld

Gemeinde Birkenfeld investiert in ihre Immobilien

Einen hervorragenden Haushalt attestierte Gabriele Schneider, Kämmerin der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld, den Gemeinderäten in der aktuellen Sitzung für die Gemeinde Birkenfeld. Trotz der hohen Investitionen in gemeindliche Immobilien hat die Kommune keine Schulden.

Der Haushalt beläuft sich für das aktuelle Jahr auf insgesamt 6,72 Millionen Euro. Er gliedert sich in den Verwaltungshaushalt von 3,8 Millionen Euro und den Vermögenshaushalt von knapp drei Millionen Euro auf.

Die Hauptinvestitionen aus dem Vermögenshaushalt sind die Rathaussanierung (550 000 Euro), die Erweiterung des Kindergartens (circa 300 000 Euro), Kanal- und Wasserleitungsbau im Bereich der Neubaustraße (285 000 Euro), im Bereich Tannenweg, Birkenweg, einem Teilbereich der Billingshäuser Straße inklusive der Erneuerung der Wasserleitung vom Maschinenhaus zur Raiffeisenstraße (circa 700 000 Euro) und die Kanalerneuerungsinseln im Sennfelder Weg (etwa 130 000 Euro). Die Gesamteinnahmen im Vermögenshaushalt belaufen sich auf rund 1,9 Million Euro. Die Entnahme aus der Rücklage beträgt daher rund 1 Million Euro.

Rücklagen werden erst 2022 wieder gebildet

Die Hauptausgaben im Verwaltungshaushalt sind die Kreisumlage (eine Million Euro), der laufende Betrieb des Kindergartens (655 000 Euro), Lohnkosten (rund 410 292 Euro), die Verwaltungsgemeinschaftsumlage (337 000 Euro), die Schulverbandsumlagen für die Grundschule (119 000 Euro) und für die Mittelschule (96 000 Euro) sowie die Gewerbesteuerumlage (70 000 Euro). Die Haupteinnahmen im Verwaltungshaushalt setzen sich zusammen aus dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer (1,44 Millionen Euro), den Landesschlüsselzuweisungen (446 000 Euro), der Zuweisung für den laufenden Betrieb des Kindergartens (rund 400 000 Euro), der Gewerbesteuer (rund 350 000 Euro) und der Grundsteuer A und B (rund 185 000 Euro).

Aufgrund der hohen Investitionen verringern sich die Rücklagen um rund eine Million Euro auf 2,27 Millionen Euro. Dies entspricht einer Rücklage von 1048 Euro pro Einwohner. Für die Jahre bis 2021 sind weitere Entnahmen vorgesehen. Für 2022 ist dann erstmals wieder eine Zuführung von rund 640 000 Euro geplant. Die Hebesätze der Gemeinde für die Grundsteuer A (300), Grundsteuer B (300) und die Gewerbesteuer (320) bleiben unverändert und sind die niedrigsten aller Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld.

Bürgermeister Achim Müller und die Gemeinderäte dankten der Kämmerin und stimmten dem Haushaltsplan und der Haushaltssatzung für das Jahr 2019 einstimmig zu.

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