Kreuzwertheim

Gemeinderat Kreuzwertheim: Kindergarten und Feldgeschworene

Zugestimmt hat der Gemeinderat Kreuzwertheim dem Ausscheiden von Ewald Michel aus dem Amt des Feldgeschworenen. Dieser wechselt den Wohnort und kann deshalb die Aufgabe nicht mehr wahrnehmen. Zur Kenntnis genommen hat das Gremium die Ernennung von Georg Franz zum neuen Feldgeschworenenobmann für Unterwittbach. Nachfolger von Ewald Michel als Feldgeschworener soll Alexander Michel werden. Auch dem stimmte der Gemeinderat zu. Der ausgeschiedene und der neue Feldgeschworene sollen in der nächsten Sitzung verabschiedet beziehungsweise vereidigt werden.

Aus nichtöffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Thoma bekannt, dass beim Umbau und der Erweiterung des Kindergartens Birkenstraße der Auftrag zur Lieferung und Montage der beiden Küchen an die Firma Zöller aus Faulbach erteilt wurde. Einen Preis nannte Thoma nicht. Der Zuschlag für die Möblierung ging an die Firma Wehrfritz aus Bad Rodach für knapp 24 385 Euro brutto. Die Ausstattung der künftigen Mehrzweckhalle Röttbach mit Sportgeräten übernimmt die Firma Gotthilf Benz aus Winnenden für rund 21 496 Euro Brutto und der Auftrag zur Lieferung und Montage von Küche, Spülküche und Theke wurde an das Schollbruner Unternehmen Breitenbach zum Angebotspreis von rund 57 315 Euro brutto erteilt.

Anfragen der Gemeinderäte

In Pachtverträgen sei geregelt, dass nach Beendigung beziehungsweise Ablauf eines Pachtverhältnisses der Pächter verpflichtet sei, innerhalb von drei Monaten den ursprünglichen Zustand des Grundstückes wieder herzustellen. Eine zusätzliche Überprüfung der Grenzsteine könne nur durch Feldgeschworene erfolgen, was zeitaufwändig und für die Gemeinde kostspielig sei. Kosten für die Einmessung ausgezackerter Grenzsteine würden "in den meisten Fällen" von den Pächtern übernommen, beantwortete der Bürgermeister eine Anfrage von Gerd Flick (SPD/Plus).

Für das Sommer-Open-Air am 29. Mai gibt es nach Aussagen Thomas noch keine Schlussrechnung. Der Bürgermeister zeigte sich aber zuversichtlich, dass "mehr als eine schwarze Null" herauskommen werde.

Michael Huth (CSU) forderte, dass der Bauhof Brunnen reinigen solle. Günter Kohrmann (CSU) wollte wissen, ob die nächste Sitzung des Bau- und Umweltausschusses, die der Bürgermeister für den 11. Juli um 17 Uhr angekündigt hatte, zumindest teilweise öffentlich sei. Wenn ja, was Thoma bestätigte, solle man in der Maingasse anfangen. Hauptsächlich wird es aber um das Fürstin-Wanda-Haus gehen.

Die Situation nach dem Abriss der alten Mainbrücke besorgte Margot Burkhardt. Auf ihre Anfrage erklärte Bürgermeister Thoma, dass es nach derzeitigem Stand keine Interimsersatzbrücke und keine Fährverbindung geben werde, da die Kosten zu hoch und die Spessartbrücke zu nah seien. Während der Ortssprecher von Unterwittbach, Stefan Mohr, auf einige kaputte Randsteine im Dorf hinwies, brachte Andreas Schmidt (SPD/Plus) wieder einmal den großen Erdhaufen mitten im Ort in Erinnerung. Die "vorübergehende Ablagerung sollte irgendwann doch mal vorbei sein", meinte er.

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