Uettingen

Gemeinderat Uettingen: Aktuelle Projekte der Allianz

In der Sitzung am 26. Juni stellte Julia Gerstberger, die seit April 2018 als Allianzmanagerin bei der Allianz Waldsassengau beschäftigt ist, dem Uettinger Gemeinderat die aktuellen Projekte der Allianz vor.

Gerstberger hat seit ihrem Amtseintritt in Zusammenarbeit mit der Lenkungsgruppe gemeindeübergreifende Projekte gestartet: Zum Beispiel ein Informationssicherheitskonzept, einen gemeinsamen Informationssicherheitsbeauftragten, eine Strategie zur Baulandaktivierung als Pilotprojekt, Hausärzte im Bereich westlicher Landkreis Würzburg oder ein allianzweiter Veranstaltungskalender.

"Staatlich anerkannte Ökomodellregion"

Die Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen e.V. wurde im Jahr 2015 als Zusammenschluss von 13 Gemeinden gegründet, um den zunehmenden Anforderungen an die einzelnen Gemeinden gemeinsam zu bewältigen. Am 18. Mai 2015 wurde Vertretern der Allianz im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München die Urkunde zur Anerkennung als "staatlich anerkannte Ökomodellregion" überreicht. Diese Anerkennung wurde am 26. April 2017 um drei Jahre bis Ende 2020 verlängert.

Der Manager der Ökomodellregion, Jochen Diener, präsentierte in der Sitzung einen Sachstandsbericht zu den aktuellen Zielen und Aufgaben der Ökomodellregion. Seit der Gründung wurden schon viele Projekte auf den Weg gebracht, um die Ökologie in der Region zu schützen, die ökologische Landwirtschaft zu fördern und der Bevölkerung die Heimat näher zu bringen. Viele Gemeinden gehen mittlerweile mit einem guten Beispiel voran und pflegen gemeindliche Flächen naturfreundlich, z.B. durch selteneres Mähen oder Ansäen von Blühmischungen .

Gemeinde stellt Antrag auf Freiwilligen Landtausch

Die Haushaltsatzung der Gemeinde Uettingen für 2019 wurde am 31. Mai 2019 kommunalaufsichtlich gewürdigt und die Genehmigung für die geplante Kreditaufnahme von 2,5 Millionen Euro wurde erteilt.

Mit dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) wurde auf Anregung von Gemeinderat Thomas Hoffmann eine Waldflurbereinigung besprochen. Wegen fehlender finanzieller und personeller Ressourcen hat das ALE eine Waldflurbereinigung seinerseits allerdings abgelehnt. Alternative wäre ein freiwilliger Landtausch. Hierfür gibt es eine Software für die Auslotung der Möglichkeiten und Grenzen. Der gesamte Prozess würde etwa ein bis eineinhalb Jahre dauern. Den Großteil der Kosten übernimmt der Staat. Die Kosten für die Tauschpartner liegen etwa bei 100 bis 400 Euro. Der Gemeinderat beschloss, den Antrag auf Freiwilligen Landtausch für Privatwald beim ALE zu stellen.

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