RECHTENBACH

Generalprobe für den neuen Dorfplatz

In der Gemeinderatssitzung kamen folgende Themen auf den Tisch:

• Dorfplatz: Fertig befestigt ist der neue Rechtenbacher Dorfplatz hinter der Turnhalle. „Die Feuerwehr ist total begeistert, die haben den sofort abgedeckt und haben ein Zelt draufgestellt“, scherzte Bürgermeister Bartel. Das große Fest der Wehr, die am kommenden Wochenende ihr 140-jähriges Bestehen auf dem Platz feiert, sei nun die Generalprobe.

• Tierheim Lohr: Der Tierschutzverein Lohr möchte von den Bürgermeistern im Landkreis eine Stellungnahme einholen, um beispielsweise zu erfahren, wie diese sich die Zukunft des Tierheims Lohr vorstellen. Dieses Schreiben hatten die Tierschutzverein-Vertreter bereits in der Bürgermeisterdienstversammlung Mitte Mai angekündigt. Zudem hatte Tierschutzvereins-Vorsitzende Ursula Rosenkranz vorgeschlagen, dass jede Gemeinde aus dem Landkreis einmalig einen Euro pro Einwohner an den Tierschutzverein zahlen und sich somit in das Tierheimgebäude einkaufen solle. Wie Bartel informierte, zahle die Gemeinde die jährliche Fundtierpauschale von 50 Cent pro Einwohner. Einige Gemeinden im Landkreis allerdings würden diese Pauschale nicht zahlen. Bartel war der Meinung, dass die zahlenden Gemeinden ihr Soll erfüllt hätten und dass bei anstehenden Investitionen ins Tierheimgebäude nun eben auch einmal der Landkreis selbst gefordert sei. „Der ganze Landkreis fährt ja seine Fundtiere nach Lohr“, so Bartel. Das Gremium sprach sich daher dafür aus, es bei der Fundtierpauschale zu belassen und keinen zusätzlichen Beitrag zu leisten.

• Feuerwerk: Bartel informierte darüber, dass am Abend des 21. Juli aufgrund einer Hochzeitsfeier ein genehmigtes Feuerwerk im Ort stattfinden wird.

• B26: Voraussichtlich in zwei Jahren soll die B26 zwischen Lohr und Rechtenbach aufgrund von Straßenarbeiten für mehrere Wochen gesperrt werden. Stephanie Durchholz (CSU) plädierte dafür bereits jetzt in Gespräche zu gehen, um beispielsweise für die Schulbusse und den Rettungsdienst Sondergenehmigungen für eine Fahrt durch den Wald nach Lohr zu bekommen, um Fahrten auf einer weitläufigen und zeitaufwändigen Umleitungsstrecke zu vermeiden. Rudi Geist und Christian Lang (Freie Wähler) äußerten Bedenken. „Mit dem Schulbus hätte ich Angst durch den Wald“, sagte Geist. Und Lang fügte hinzu: „Sieben Kilometer durch den Wald – und dann kommt vielleicht ein Langholzfuhrwerk entgegen?“ Bartel möchte sich frühzeitig mit dem Staatlichen Bauamt in Verbindung setzen, um nach Lösungen zu suchen.

• Sitzungstage: Stephanie Durchholz schlug vor, die Sitzungen des Gemeinderates wieder auf den Freitag zu verlegen, da einige Ratsmitglieder doch immer wieder montags verhindert seien. Der Punkt soll in nächster Sitzung ebenso besprochen werden wie ihr Wunsch, dass von den Sitzungen doch wieder ein ausführliches Protokoll und nicht lediglich ein Ergebnisprotokoll verfasst wird.

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