Frammersbach

Große Aufgaben warten auf Frammersbach

Weihnachtlich beleuchtet ist der Frammersbacher Marktplatz mit der TuS-Turnhalle im Hintergrund. Ob aus der sogenannten Marktplatzturnhalle in einigen Jahren ein Bürgerzentrum wird, wird den Gemeinderat auch im kommenden Jahr beschäftigen. An der Beantwortung der Frage sollen auch die Bürger mitwirken. Foto: Monika Büdel

Keine Langeweile wird der Marktgemeinderat Frammersbach im kommenden Jahr und darüber hinaus haben. Begonnenes, wie die Sanierung des Hauses Kirchberg 27, sind fortzuführen und Neues, wie die Schwimmbaderneuerung, auf den Weg zu bringen. In der Jahresschlusssitzung hat Bürgermeister Christian Holzemer zurückgeblickt und Aufgaben für 2020 genannt.

Eine enorme Anstrengung werde die Sanierung des Frammersbacher Freibades werden, sagte Holzemer. Das betreffe sowohl die Finanzierung als auch das Personal in der Verwaltung. Anpacken will der Bürgermeister, um festzustellen, ob sich die TuS-Turnhalle am Marktplatz in ein Bürgerzentrum verwandeln lasse. Die Regierung von Unterfranken erwarte eine Studie. An den Überlegungen soll die Bevölkerung teilhaben.

Nachdem es vor einem Jahr einen Baustopp für Frammersbach und Partenstein gab, weil die Kläranlage nicht in allen Bereichen den neuen und strengeren Grenzwerten gerecht wurde, haben sich die beiden Gemeinden im Abwasserverband Lohrtal zusammengeschlossenen und entschieden, eine neue Kläranlage zu bauen, fasste Holzemer zusammen.

Wassersanierung vor Abschluss

Für den Kindergartenneubau liege der Bauantrag beim Landratsamt in Karlstadt. Sobald die Genehmigung vorliege, werde die Gemeinde an die Umsetzung gehen. Zum Jahresbeginn werden laut Holzemer die Arbeiten für die Sanierung des Hochbehälters Beckberg vergeben. Danach seien noch Arbeiten an der Leitung in der Dorfstraße und die Neufassung der Quelle Englandsborn notwendig, um das Großprojekt Trinkwasserversorgung abzuschließen. Die Ausschreibung habe gezeigt, dass es wieder etwas leichter sei, Firmen für Bauarbeiten zu bekommen.

Insofern hofft der Bürgermeister, auch die Wegeverbindung zwischen dem Park Hennedüwedaus und dem Mühlengelände bauen lassen zu können. Zu diesem Projekt gehöre das Abbrechen der einsturzgefährdeten Gebäudeteile an der Mauersmühle und das Gestalten eines Kleinkinderspielplatzes mit Beschattung.

Als größtes Einzelprojekt bezeichnete Holzemer den Kanal- und Straßenbau am Oberen Kreuzbergweg. Hierfür sollen die Arbeiten ebenfalls zu Beginn des neuen Jahres vergeben werden. Auflagen, die die Gemeinde nicht erfüllen kann, haben übergeordnete Behörden zur Sanierung der Erdaushub- und Bauschuttdeponie Gründle gemacht. Deshalb werde sich die Erweiterung auf Erdaushub beschränken. Auf die Genehmigung warte die Gemeinde zurzeit.

Nachdem die Habichsthaler den ursprünglich geplanten Standort für ein neues Feuerwehrhaus abgelehnt haben, gebe es neue Überlegungen, die weiter ausgearbeitet werden sollen.

Losgehen soll es 2020 mit dem Glasfaserausbau im Ortsgebiet. Um den Ausbau im Gewerbegebiet wolle sich die Gemeinde bemühen.

Als Beispiel für Zusammenhalt nannte der Bürgermeister den Tag der Vereine am 11. Mai. Zusammenarbeiten sei für ihn ein wichtiger Faktor im Gemeinderat. In diesem Sinne hoffe er auf einen fairen Wahlkampf. Meinungsverschiedenheiten gehörten dazu, auch mal Streit. Entscheidend sei der respektvolle Umgang miteinander.

Zweite Bürgermeisterin Elisbath Keßler sagte stellvertretend für den Gemeinderat, das allen bewusst sei, dass Zusammenarbeit der Garant für die Weiterentwicklung der Gemeinde sei. "Es geht um die Gemeinde, nicht ums eigene Ich." Es habe lange Sitzungen gegeben, aber sie seien nicht langweilig gewesen. Laut Holzemer waren es 13 Gemeinderats- und 20 Ausschusssitzungen. Ein Schwerpunkt sei dieses Jahr das Überarbeiten von Satzungen und Gebührenordnungen gewesen.

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