Zellingen

Grüne bestätigen ihren Vorstand im Amt

Jahresversammlung des Grünen-Ortsverbands Zellingen. Foto: Wieland Gsell

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Markt Zellingen hielt seine mit 20 Mitgliedern und Freunden gut besuchte Jahresversammlung mit Wahl des Vorstandes ab. Der Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr zeigte die vielfältigen Veranstaltungen und Tätigkeiten auf, heißt es in einer Pressemitteilung. Vom Kulturellen, wie dem Retzbacher Mundartabend und der regelmäßigen politischen Gesprächsrunden „Am Grünen Tisch“.

Mitgestaltung der Kommunalpolitik liegt in den Händen des Bürgermeister Wieland Gsell, der fünf Gemeinderäte und des Kreisrats, die der Ortsverband Markt Zellingen stellt. Aber auch ehrenamtliche Tätigkeiten außerhalb der Politik werden von Mitgliedern des Ortsvereins mitgetragen, wie im Naturschutz und im Migrationsbeirat der Gemeinde.

Am Beispiel der Baulanderschließungen „Kapelle“ verdeutlichte der Fraktionsvorsitzende in seinem Bericht die grüne Gemeindepolitik. Eine Neuerschließung war erst möglich, nachdem die Grünen die Entwicklung der Ortskerne auf den Weg gebracht hatten. Danach war ein heftiger Einsatz erforderlich, damit es in den neuen Baugebieten keine Bauflächenvorratshaltung mehr gibt. Bei der Erarbeitung der Vergabekriterien für Bauplätze in der Kapelle haben die Grünen sich für eine sozialen Gewichtung stark gemacht, nachdem der Antrag auf einen Anteil sozialer Wohnstrukturen leider keine Mehrheit fand. Die grüne Fraktion bedauert auch, dass die Mehrheit des Gemeinderats die Gestaltung von „Schottergärten“ möglich gemacht hat.

Bei den turnusgemäßen Wahlen des Vorstands wurden die Vorsitzende Sylvia Türk-Rupp, ihr Stellvertreter Wieland Gsell und Sonja Rupp als Schriftführerin einstimmig gewählt.

Der vom Ortsverein eingeladene Jürgen Keller, Bürgermeisterkandidat der SPD, stellte sich der Versammlung vor. Er beschrieb seinen beruflichen Lebenslauf und seine bisherigen Aktivitäten, die immer mit Hilfestellungen für Menschen und mit Verantwortung für seine Mitarbeiter zu tun hatten. Er erläuterte seine Grundhaltung für die Politik in der Marktgemeinde, verbindend und nicht trennend zu wirken. Konkret ging er auf kommunale Bildungspolitik, ökologisches und klimabedingtes Wirtschaften ein. In seinen Aussagen über den Strukturwandel der Mobilität bekannte er seine Position gegen die B26n. Jürgen Keller konnte die Versammlung auch in Frage und Antwort überzeugen. Die Versammlung votierte einstimmig für die Unterstützung von Jürgen Keller als Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl 2020.

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