Gemünden

Grundbuchamt bekommt neuen Haupteingang und Ladestationen für E-Autos

Das Gebäude mit Grundbuchamt und Nachlassgericht in Gemünden erhält einen barrierefreien Anbau und wird grundlegend saniert.
Das Nebengebäude des Amtsgericht Gemünden mit Grundbuchamt und Nachlassgericht  bekommt einen behindertengerechten Zugang. Foto: Björn Kohlhepp

Das rund einen halben Kilometer vom Gemündener Amtsgericht gelegene Nebengebäude des Gerichts, in dem sich das Grundbuchamt und das Nachlassgericht befinden, erhält einen neuen Haupteingang. Dieser wird sich nach Abschluss der Bauarbeiten in einem derzeit entstehenden behindertengerechten Anbau befinden, wie Gerichtssprecher Rainer Beckmann auf Anfrage mitteilt.

Für den ins Auge fallenden Treppenanbau an dem alten Gebäude in der Bahnhofstraße gibt es laut Beckmann mehrere Gründe. Zum einen sei, um den nötigen Brandschutz zu gewährleisten, durch den Anbau ein zweiter Fluchtweg realisiert. Außerdem erhält der Anbau eine rollstuhlgerechte Rampe vom Hofraum zum neuen Haupteingang. Im Anbau ist der Einbau eines Personenaufzugs vorgesehen. Da besonders im Nachlassgericht umfangreicher Parteiverkehr stattfinde, darunter auch häufig von gehbehinderten und älteren Personen, soll ein barrierefreier Zugang zu allen Räumen ermöglicht werden, so Beckmann. Hinzu kommen auch automatische Türen mit Bedienelementen.

Als dritten Grund nennt der Gerichtssprecher Sicherheitsgründe. Denn im Anbau soll der neue Haupteingang mit Türsteuerungen und Zugangsschleusen entstehen. Dadurch könnten die vom Bayerische Justizministerium vorgeschriebenen Zugangskontrollen in einem abgegrenzten Sicherheitsbereich durchgeführt werden. Und schließlich dient der Anbau dem Amtsgericht als Gebäudeerweiterung mit neuen Flächen für ein Güterichterzimmer, Büro-, Archiv- und Technikräume.

Das Grundbuchamt wird energetisch saniert

Das gesamte Gebäude soll in einem zweiten Schritt grundlegend saniert werden, unter anderem im Bereich der Sanitäranlagen und der technischen Infrastruktur. Auch der Einbau eine Behindertentoilette sei vorgesehen. Für eine energetische Sanierung wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben.

In einem ersten Schritt wurde bereits die Hoffläche saniert, insbesondere das Kanalnetz komplett erneuert, so Beckmann. Dabei wurde die behindertengerechte Gestaltung der Hoffläche und der Parkplätze berücksichtigt. Zusätzlich wurde eine Garage als Lagerfläche fertiggestellt und der Einbau von zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge vorbereitet.

Durch die bisherigen Bauarbeiten sei keine Beeinträchtigung für den Publikumsverkehr entstanden. Das Gebäude stehe auch nicht unter Denkmalschutz.

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