TRENNFELD

Güterschiff auf Grund gelaufen: Main komplett blockiert

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Nachdem sich in den Morgenstunden ein Gütermotorschiff auf dem Main im Bereich der Autobahnbrücke über die A3 festgefahren hatte, ist es bisher noch nicht gelungen, das Schiff freizuschleppen. Ein Eisbrecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Aschaffenburg, der auch zu Schlepp- und Bergungsvorgängen eingesetzt wird, hat versucht, das mit 1.000 Tonnen Stahl beladene Güterschiff freizubekommen. Auch ein zweiter Versuch, das Gütermotorschiff freizudrücken, brachte ebenfalls keinen Erfolg.
 
Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamteshaben haben sich bei der Diskussion hinsichtlich der verschiedenen Möglichkeiten, das Schiff wieder freizubekommen, darauf geeinigt, dass weitere Schlepper von Würzburg angefordert werden. Diese sind aber 80 Kilometer entfernt und werden nicht vor Einbruch der Dunkelheit eintreffen. Deshalb werden die Bergungsarbeiten erst am Freitagmorgen fortgesetzt. Solange bleibt die Schifffahrt zwangsläufig eingestellt.

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Das Gütermotorschiff ist in der Nähe der Autobahnbrücke bei Wertheim auf Grund gelaufen. Wie die Polizei berichtet, hat sich das 85 Meter lange Schiff quer gestellt und blockiert seitdem den Main auf seiner gesamten Breite. Bisher weiß die Polizei von elf Schiffe, die wegen der Sperrung nicht weiterfahren können. Diese Zahl wird sich gegen Abend allerdings vermutlich noch erhöhen.

Wie es zu dem Unfall gekommen ist, steht laut Polizeiangaben bislang noch nicht fest. Die Wasserschutzpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen der Polizei war der 50-jährige Kapitän aus Ungarn in Richtung Aschaffenburg unterwegs, als er gegen 7 Uhr im Bereich der Autobahnbrücke auf ein sogenanntes Längsbauwerk auffuhr. Hierbei handelt es sich um eine im Fluss installierte Mauer zur Stromregulierung. Das mit 1.000 Tonnen Stahl beladene Schiff legte sich daraufhin quer und ist mit Bug und Heck so festgefahren, dass der Main vollständig blockiert ist. Verletzt wurde bei Vorfall niemand.

Die Bergungsaktion wird durch einen leicht erhöhten Wasserstand des Mains und einer dadurch verstärkten Strömung erschwert.
 

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