Retzstadt

Gute Chancen für Gründung eines Dorfladens

Der Arbeitskreis 'Zukunft Retzstadt' informierte die Besucher über den Stand der aktuellen Aktionen.

Unser Bild zeigt die 'Macher' und verantwortlichen Projektleiter (von links) Gemeinderat Jürgen Winkler (Projekt 'Wohnen'), stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Köhler (Projekt 'Soziales und Infrastruktur'), Peter Feldbauer (Projekt 'Dorfladen'), Sofia Rothaug (Projekt 'Soziales und Infrastruktur'), sowie Bürgermeister Karl Gerhard (Projekt 'Wohnen').
Der Arbeitskreis "Zukunft Retzstadt" informierte die Besucher über den Stand der aktuellen Aktionen. Unser Bild zeigt die "Macher" und verantwortlichen Projektleiter (von links) Gemeinderat Jürgen Winkler (Projekt "Wohnen"), stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Köhler (Projekt "Soziales und Infrastruktur"), Peter Feldbauer (Projekt "Dorfladen"), Sofia Rothaug (Projekt "Soziales und Infrastruktur"), sowie Bürgermeister Karl Gerhard (Projekt "Wohnen"). Foto: Ernst Schneider

In der rührigen Gemeinde Retzstadt mit ihren aktuell 1568 Einwohnern gibt es den lebendigen Arbeitskreis "Zukunft Retzstadt" und dieser Arbeitskreis lud am Sonntag in das DJK-Sportheim zum Informationsnachmittag. Schwerpunktmäßig ging es dabei um die Frage, wie sich die Entwicklung Retzstadts positiv beeinflussen lässt. Einschließlich der im Arbeitskreis gebildeten Projektgruppen waren 16 regionale Aussteller gekommen, um Orientierungshilfen zu geben.

Bürgermeister Karl Gerhard war angetan, dass der Saal des Sportheimes gut gefüllt war und freute sich über die große Resonanz der Veranstaltung, bei der die Projektgruppe "Wohnen" mit ihm selbst und Gemeinderat Jürgen Winkler den aktuellen Stand der Innen- und Außenentwicklung im Bereich Bauland und Wohnen, einschließlich diverser Fördermöglichkeiten wie das Förderprogramm "Innen statt Außen" darstellte. Dabei wurde als Schwerpunkt die Errichtung eines barrierefreien Generationen-Wohnprojektes mit Aufzug in einem ehemaligen, jetzt leerstehenden Bauernhof in der Hauptstraße 24 in den Mittelpunkt gestellt. Die ersten Entwürfe wurden vorgestellt und potenzielle Käufer hatten die Möglichkeit ihr Interesse zu bekunden.

Das Projektteam "Infrastruktur, Soziales und Betreuung" präsentierte die bereits bestehenden Angebote für Senioren mit den weiteren geplanten Aktivitäten im Bürgertreff. Mit von der Partie waren der Seniorenkreis, der VdK und der Helferkreis. Ziel des Bürgertreffs ist unter anderem ein Zentrum für Informationen, Vermittlungen und Vernetzungen von sozialen Angeboten, ähnlich einem Mehrgenerationenhaus, in Retzstadt zu schaffen.

Schwerpunkt unter diesem Thema waren die Aktivitäten der nicht zu übersehenden Initiative "Dorfladen". Diese informierten mit dem Slogan "Wer weiter denkt, kauft näher ein" über den aktuellen Stand des Projektes, die weiteren Pläne, sowie den möglichen Standort des "Retzstadter Lädchens". Dabei nutzten sie die Möglichkeit, für Unterstützung und das nötige Startkapital zu werben, um das Projekt weiter verfolgen zu können. Auch konnten finanzielle Anteile gezeichnet werden, um von Anfang an als Gründungsmitglied dabei zu sein.

Neben regionalen Erzeugern waren auch andere, bereits gut funktionierende Dorfläden vor Ort und unterstützten die Retzstadter Initiative. Zusätzlich standen Dorfladenberater Wolfgang Gröll vom "Dorfladen-Netzwerk" sowie Peter Feldbauer von der Projektgruppe "Dorfladen Retzstadt" den Besuchern beratend zur Seite.

Die Chancen für einen Retzstadter Dorfladen stehen wohl gut, da selbst die noch einzige in Retzstadt verbliebene Bäckerei die Dorfladeninitiative unterstützt. Beeindruckend ist in diesem Zusammenhang die Zahl der Absichtserklärungen zur finanziellen Beteiligung. Bereits am ersten Tag der Abgabemöglichkeit wurde von den Interessenten eine Summe von 53 300 Euro gezeichnet.

Mit Kinderschminken und Kinderbasteln sowie die Versorgung für das leibliche Wohl war das Programm bestens abgerundet.

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