Karlstadt

Heribert Zeller führt Hospizverein für weitere drei Jahre

Der neugewählte Vorstand des Hospizvereins Main-Spessart (von links): Ingrid Scheller, zweite Vorsitzende Angelika Hartmann, Barbara Gonska, Schatzmeisterin Karin Röder, Vorsitzender Heribert Zeller, Schriftführerin Roselinde Weigert, Johanna Brust. Nicht auf dem Bild sind Verena Maier und Ingrid Preiß. Foto: Petra Götz

Die Jahresversammlung des Hospizvereins Main-Spessart fand in diesem Jahr im Hotel Mainpromenade in Karlstadt statt. Über 30 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Somit wäre der Schulungsraum in der Geschäftsstelle Karlstadt doch etwas beengt gewesen. Vorsitzender Heribert Zeller sprach in seinem Rechenschaftsbericht ein großes Dankeschön aus für die vielfältigen Aktivitäten der Mitglieder.

Die Zahlen aus dem zurückliegenden Geschäftsjahr waren für die Anwesenden überaus beeindruckend: Mit über 4000 Stunden waren die Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr im Einsatz, heißt es in der Pressemitteilung des Hospizvereins. Den größten Anteil hatte natürlich die Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden im Landkreis Main-Spessart. Über 70 Menschen wurden bis zum Tod begleitet – in Seniorenheimen, im Krankenhaus oder zu Hause. Mit  50 ausgebildeten Hospizbegleitern – davon acht Neulinge aus dem zurückliegenden Begleiterkurs – stehen erfahrene Experten für diese wichtige und umfassende Basisarbeit des Vereins zur Verfügung.

Auch in der Trauerarbeit im Trauercafé, beim Trauerwandern und in Einzelgesprächen konnten viele Menschen den Dienst der Hospizler in Anspruch nehmen. Steigende Nachfrage besteht bei Beratungsgesprächen für Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Mit bereits 50 Einzelgesprächen ist im Jahr 2019 schon die Gesamtzahl der Beratungen aus 2018 erreicht.

Vorträge in Schulen und politischen Gremien

Die Liste der Aktivitäten war insgesamt so groß wie nie zuvor: Vorsitzender Zeller wies auf die zahlreichen Vorträge und Auftritte der Mitglieder bei Vereinen, in Schulen und politischen Gremien hin. Mit berechtigtem Solz wurden im Rechenschaftsbericht die zahlreichen Events des Jubiläumsjahres erwähnt. Benefizkonzerte und Fachvorträge rückten die 25-jährige Hospizarbeit im Landkreis sehr nachhaltig in das Bewusstsein der Menschen. Auch die Angebote des internen Vereinslebens wurden von den Mitgliedern gerne wahrgenommen: So waren beispielsweise die Herbstwanderung am Baumwipfelpfad bei Handthal und die Weihnachtsfeier eine große Bereicherung für das Vereinsleben.

Ein besonderer Dank des Vorsitzenden ging an die Koordinatorin, Petra Götz, die in der Schaltzentrale der Geschäftsstelle und mit der Präsenz des Hospiztelefons eine hervorragende Arbeit leiste. Zuverlässig unterstützt wird sie seit einem halben Jahr von Gerda Kübert als Bürokraft.

Die Kassenprüfer, Margot Dillinger und Bernadette Hammer, bescheinigten Karin Röder eine einwandfreie Kassenführung ohne Beanstandungen bescheinigen. Die Schatzmeisterin erläuterte den Anwesenden eine sehr gute Finanzlage. Dank eines guten Spendenaufkommens und der zuverlässigen Zuschüsse des Krankenkassenverbands könne der Hospizverein die laufenden Ausgaben und umfangreiche Kosten für Aus- und Weiterbildung mühelos schultern, heißt es in der Mitteilung.

nach dem umfangreichen Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden folgte die Vorstandswahl: Vorsitzender Zeller und seine Stellvertreterin Angelika Hartmann wurden in in ihren Ämtern bestätigt. Karin Röder bleibt Schatzmeisterin und Roselinde Weigert übernimmt künftig das Amt der Schriftführerin.

Als Beisitzer wurden gewählt: Johanna Brust, Verena Maier, Barbara Gonska, Irene Preiß und Ingrid Scheller. Ein großes Dankeschön ging an die ausscheidenden Vorständler Rainer Eck, Ingrid Glück , Gabi Hoh, Mathilde Schöffer und Elke Menth.

Vorsitzender Zeller verabschiedete die Versammelten mit Lob und Anerkennung: „Seid mutig und zuversichtlich bei eurer ehrenamtlichen Arbeit und seid stolz auf eure Leistung. Wir haben eine gesellschaftliche Verpflichtung, das Thema Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft präsent zu halten.“

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