Zellingen

Hoffmann: 1,8 Millionen vom Bund für Zellinger Halle

MdB Alexander Hoffmann und Bürgermeister Wieland Gsell besprachen vor kurzem in enger Abstimmung vor Ort die Generalsanierung der Friedrich-Günther-Halle in Zellingen.
MdB Alexander Hoffmann und Bürgermeister Wieland Gsell besprachen vor kurzem in enger Abstimmung vor Ort die Generalsanierung der Friedrich-Günther-Halle in Zellingen. Foto: Stefan Schmidt

Der Bund unterstützt die Generalsanierung der Friedrich-Günther-Halle in Zellingen mit 1,8 Millionen Euro. Das hat heute der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen.

„Das ist ein wirklich beachtlicher Betrag“, freut sich CSU-Bundestagsabgeordneter Alexander Hoffmann (Retzbach) in einer Pressemitteilung. Der Wahlkreisabgeordnete für Main-Spessart habe in den zurückliegenden Wochen und Monaten bei Mitgliedern des Haushaltsausschusses und des Bauausschusses sowie im Bundesinnenministerium "reichlich Klinken geputzt", um einen kräftigen Zuschuss zu erhalten. Auch ein persönliches Gespräch mit Marco Wanderwitz, dem zuständigen Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, habe Hoffmann geführt und darin um eine finanzielle Unterstützung der Sanierungsmaßnahmen geworben.

23 der insgesamt 300 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ fließen nach Bayern – davon profitieren nun 22 Projekte, darunter die Friedrich-Günther-Halle und auch die Scherenberghalle in Gemünden, die mit 2,7 Millionen Euro gefördert wird. Dass das nicht selbstverständlich sei, zeige die Tatsache, dass allein aus dem Freistaat Fördergelder für 240 Projekte beantragt worden seien.

Die Generalsanierung der Halle, die etwa 4,5 Millionen Euro kosten soll, umfasst die Bereiche Barrierefreiheit, Brandschutz sowie eine umfassende energetische Sanierung zur Einsparung von CO2-Emissionen, nicht zuletzt durch den Einbau neuer Heizungs- und Lüftungsanlagen. Daneben soll auch eine Nutzungsänderung an der Halle vorgenommen werden, um ohne weitere Einschränkungen Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen abhalten zu können. Letzteres kann derzeit nur mit Bedenken der Aufsichtsbehörden geschehen.

„Die überörtliche Bedeutung der Halle, auch für die umliegenden Gemeinden, ist sehr groß, da es keine vergleichbaren Räumlichkeiten in einem Umkreis von zehn bis 15 Kilometern gibt“, so Hoffmann. Die Nutzung der Halle entspreche daher in vollem Umfang den Anforderungen des Förderprogramms. So werden Veranstaltungen für alle Altersgruppen, von Kinderfesten bis zu Seniorentreffen, dort abgehalten. Auch in sportlicher Hinsicht sind die dort trainierenden Vereine sehr breit aufgestellt. Nicht zuletzt werden in der Halle höherklassige Sportwettkämpfe ausgetragen oder auch Veranstaltungen der deutschen Meister im  Männerballett, der Turedancer Zellingen.

Das Bundes-Programm ist Teil des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung und zielt auf die Behebung des Investitionsstaus bei der sozialen Infrastruktur. Gefördert werden Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung.

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