Zellingen

Imbiss am Schulplatz geplant

Mit der "Zehntscheune" und dem Cafe-Bistro "Butterfly" gab es im Gebäude Schulplatz 3 in Zellingen schon früher eine gastronomische Nutzung. Jetzt hat die Eigentümerin beantragt, bisherige Wohnräume künftig als Funktionsräume (Küche, Kühllager) für einen Imbiss nutzen zu dürfen.  Foto: Jürgen Kamm

Stärker genutzt werden soll künftig offenbar der Imbiss am Schulplatz 3 in Zellingen. Der Gemeinderat stimmte der von der Eigentümerin beantragten Nutzungsänderung von bisherigen Wohnräumen zu. Dort sollen für den schon bestehenden Imbiss-Raum Versorgungsräume wie Küche, Kühllager und Spüle sowie Personaltoiletten entstehen. Außerdem sind für die Sommermonate im bestehenden Innenhof Sitzplätze vorgesehen. Die nötigen sieben Stellplätze für den Imbissbetrieb sind auf dem direkt angrenzenden Grundstück in der Brückenstraße (Parkplatz des ehemaligen Verbrauchermarktes) vorgesehen.

Keine Zustimmung fanden zwei Werbeanlagen in der Sonnenstraße 78 in Zellingen. Sie wären jeweils 2 auf 3,6 Meter groß und einseitig beleuchtet gewesen. Den Bauantrag hatte nicht der Nutzer des Grundstücks eingereicht, sondern ein Firma aus Herford, die solche Werbeflächen baut und vermarktet. Sie wies darauf hin, dass auch nördlich und südlich angrenzende Grundstücke vielfältig übernutzt würden, als Lager- und Parkflächen sowie für Supermarkt-Werbeanlagen.

Vom Baurecht her sollten die Werbeanlagen außerhalb der im Bebauungsplan festgelegten Baugrenzen im Bereich einer privaten Grünfläche sowie innerhalb des festgesetzten Sichtdreiecks erstellt werden. Eine Überschreitung der Baugrenzen erschien zwar möglich, für den Bau im Sichtdreieck bat das Zellinger Bauamt das Landratsamt als untere Bauaufsichtsbehörde, beim Landratsamt Main-Spessart eine Stellungnahme einzuholen. Laut Bebauungsplan sind im Sichtdreieck maximal 80 Zentimeter Höhe für Pflanzen und Bauwerke erlaubt. Die Polizei wird nun ermitteln, ob die Sichtverhältnisse durch die deutlich höhere Werbeanlage beeinträchtigt werden.

Das Dachgeschoss in der Breslauer Straße mit Gauben, Giebel und einen Balkon erweitern um es zu einem Wohnraum auszubauen will ein privater Bauherr. Der Bauausschuss stimmte der Änderung des Doppelhauses einstimmig zu.

Im Hauenweg soll eine unbeheizter Wintergarten entstehen. Gegen den Anbau des Kaltwintergartens auf der Nordseite des Hauses gab es keine Einwände.

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