Main-Spessart

Impfwoche: Apotheker bieten Hilfe an

Impfungen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Krankheiten wie Kinderlähmung, Wundstarrkrampf oder Keuchhusten aus unserem Alltag praktisch verschwunden sind, heißt es in einer Pressemitteilung der Landesapothekerkammer. Die Folge: Manche Eltern unterschätzen die Gefahren und lassen ihre Kinder nicht mehr impfen. Anne Lahoda, Sprecherin der Apotheker im Landkreis Main-Spessart, gibt deshalb zu bedenken: „Selbst wenn wir diese Infektionskrankheiten im täglichen Leben kaum noch sehen, ist die Gefahr keineswegs gebannt.“

Im Rahmen der Europäischen Impfwoche vom 24. bis 30. April soll unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ die zentrale Botschaft vermittelt werden, dass die Impfung eines jeden Kindes entscheidend ist für die Verhütung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben. „Viele Apotheker im Landkreis Main-Spessart unterstützen diese Botschaft: Jede Impfung zählt“, sagt Lahoda, „denn wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst und seine Familie, sondern die gesamte Bevölkerung vor Infektionen. Die Apotheken stehen als Partner für wohnortnahe Informationsangebote zum Impfen bereit.“

Kinderkrankheiten vorbeugen

Eine Reihe dieser Infektionskrankheiten tritt vorwiegend im Kindesalter auf. Sie werden häufig als "harmlose Kinderkrankheiten" angesehen. Auch heute ist immer noch zu hören, dass es besser sei, Kinderkrankheiten durchzumachen. Experten sind sich aber sicher, dass Erkrankungen wie Masern und Röteln nicht harmlos sind, sondern gefährlich werden können, heißt es in der Pressemitteilung. Infektionen wie Mumps und Masern sind so ansteckend, dass nicht geimpfte Kinder ihnen kaum entkommen können. Schutz vor diesen Krankheiten bietet nur die rechtzeitige Impfung.

Außerdem gilt zu bedenken: „Kaum ein Impfschutz hält ein Leben lang. Da die ersten Impfungen meist im Säuglingsalter erfolgen, ist es gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen wichtig, die Impfausweise zu kontrollieren", so Lahoda. Die Apotheken im Landkreis kontrollieren deshalb gerne die Impfausweise, sprechen über Für und Wider der jeweiligen Impfung und geben Tipps, wer sich wann gegen welche Krankheit impfen lassen sollte.

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