Obersfeld

In zehn Jahren 178 Einwohner weniger in Eußenheim

Absteigende Tendenz kennzeichnet die Bevölkerungsentwicklung in der Einheitsgemeinde Eußenheim. Dies jedenfalls sagte Bürgermeister Dieter Schneider zu Beginn der Bürgerversammlung im Ortsteil Obersfeld, denn laut Statistik nahm die Bevölkerung im Gemeindebereich in den vergangenen zehn Jahren um 178 Personen ab. Den bisher zwölf Geburten im Jahr 2019 stehen bislang 19 Sterbefälle entgegen. Zwölf Eheschließungen sind bisher im Jahre 2019 zu verzeichnen. Bei 99 An- und Abmeldungen wohnen zurzeit in der Einheitsgemeinde Eußenheim 3129 Personen. In der Verwaltung sind sechs Vollzeit- und vier Teilzeitkräfte beschäftigt und der Bauhof mit Kläranlage zählt acht Vollzeitbeschäftigte, sowie eine Teilzeitkraft.

In seinem Finanzbericht betonte Bürgermeister Dieter Schneider, dass die Gemeinde ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllt und die Pflichtaufgaben erledigt habe. Bei einem Gesamtrechnungsergebnis von 9,5 Millionen Euro in den Einnahmen und Ausgaben betrug der Schuldenstand Ende 2018 knapp 2,5 Millionen Euro. Ohne den Betrag von knapp 300 000 Euro zur Zwischenfinanzierung für den Kindergarten Aschfeld beträgt der Schuldenstand Ende 2018 2,1 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt somit bei rund 770 Euro.

Haushalt umfasst 8,5 Millionen Euro

Mit einer Gesamthöhe von 8,5 Millionen Euro und einer einkalkulierten Darlehensaufnahme von 200 000 Euro nannte Schneider die Haushaltsplanerstellung sparsam, wobei diese Darlehensaufnahme womöglich nicht beansprucht wird. Bei gleichbleibenden Steuerhebesätzen wurden aufgrund des dreijährigen Kalkulationszeitraumes die Wasserverbrauchsgebühren auf 1,81 Euro/Kubikmeter und die Kanalgebühren auf 2,13 Euro/Kubikmeter festgesetzt.

Als größte Einnahmen nannte der Bürgermeister unter anderem 1,25 Millionen Euro Schlüsselzuweisung und 1,8 Millionen Euro Einkommenssteueranteilen. Als größte Ausgaben bezifferte er unter anderem die Kreisumlage in Höhe von 1,31 Millionen Euro.

Die Trinkwasserversorgung ist über den Zweckverband "Hundsbacher Gruppe" sichergestellt, wobei die Nitratwerte weit unter dem EG-Grenzwert von 50 Milligramm/Liter liegen. Des Bürgermeisters Dank galt daher auch den Landwirten für das verantwortungsvolle Mitwirken beim Trinkwasserschutz.

Die gut arbeitende Kläranlage bereite keine Probleme, jedoch sei der Fremdwasseranteil von 70 Prozent gegenüber den Vorgaben von 50 Prozent trotz der in den vergangenen Jahren durchgeführten Sanierungsmaßnahmen problematisch.

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