Fellen

Interessenten für die Nachnutzung des "Sägewerkareals"

Im aktuellen Sachstandsbericht zur Nachnutzung des "Sägewerkareals" konnte Bürgermeisterin Zita Baur in der Gemeinderatssitzung erste Erfolge vermelden: So möchte zum einen die Baufirma Haas-Bau ihre Verwaltung dorthin verlagern und die ursprünglich in Rengersbrunn ansässige Firma Spessarttraum Pflugbeil weiter in Fellen bleiben. Bislang nutzte die Firma für Schlafkomfort bereits eine Halle auf dem Sägewerkgelände. Weitere Interessenten haben bereits ihr Interesse für ein Engagement bekundet.

Baur kündigte für die Zukunftsvision des Geländes einen weiteren Bürgerabend an. "Die Bürger wollen wissen, in wieweit die im ersten Workshop entwickelten Ideen einfließen und wie es weiter geht". Noch vor Jahresende möchte die Bürgermeisterin dem Amt für Ländliche Entwicklung das erarbeitete Konzept vorlegen, um in die attraktive Bezuschussung der Förderkulisse "Innen statt Außen" zu gelangen. Sie habe mit dem Stromversorger RhönEnergie bereits Gespräche geführt, der eine eigene Stromstation auf dem Sägewerksareal installieren möchte. Diese frühe Planung sei nötig, um die Leitungsquerung noch vor der Asphaltierung nach dem Ausbau der Staatsstraße zu gewährleisten.

Verlegung der neuen Wasserleitung wird sich verzögern

Für Samstag, 28. September, kündigte die Bürgermeisterin die Einweihung des neu gestalteten "Sauplatzes" statt. Um 16 Uhr wird Diakon Betz die Segnung des Platzes vornehmen, anschließend ist gemütliches Beisammensein. Weiter ist für das nicht ungefährliche Aufstellen der Kirchweihbäume eine rechtliche Lösung gesorgt. So läuft die Aufrichtung des Baumes in der Ortsmitte über die Gemeinde und die Akteure sind somit versichert. Die Bäume in den "Ortsteilen" hingegen sind private Aktionen und jeder handelt in Eigenverantwortung.

Die Breitbandversorgung der "Mühle" am Wohnroder Ortseingang wird bei der durchgeführten Erdverkabelung erfolgen. In Zusammenarbeit mit der RhönEnergie wird ab Talweg Richtung Fellen ein Glasfaserkabel direkt in die Häuser verlegt. Auch in Fellen erhält das Sportheim der DJK einen direkten Anschluss. Die für Oktober eingeplante Verlegung der neuen Wasserleitung sowie die Reparatur des Kanals im Bereich "Marspfad" wird sich aufgrund neuer Abstimmungen mit dem Wasserwirtschaftsamt etwas verzögern. Dieses Projekt wird jetzt zusammen mit der Gesamtbaumaßnahme des Ausbaus der Staatsstraße 2303 im Frühjahr 2020 erfolgen. Dies hat zusätzlich einen Einspareffekt, da eine Baustelleneinrichtung wegfällt.

Antrag wurde abgelehnt

Erst im Juli hatte der Gemeinderat ein kommunales Förderprogramm für Investitionen zum Erhalt und Nutzung von Altbauten und Verödung der Altorte aufgelegt. Voraussetzung ist ein zwölf monatiger Leerstand und das Gebäude muss bei Antragstellung mindestens 50 Jahren alt sein. In der jüngsten Sitzung lag ein entsprechender Antrag von Heike Langheinrich und Markus Stock vor, die ein älteres Anwesen im Hundsrück 11 erworben haben. Baur führte aus, dass zwar die Voraussetzung des Hausalters eingehalten werden kann, jedoch stand die Immobilie kein komplettes Jahr leer. Der Gemeinderat entschied klar, nicht gleich im ersten Antrag ein Regelwerk zu umgehen und gab diesem nicht statt.

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