HOHENROTH

Irische Klänge und Poesie in der SOS-Dorfgemeinschaft

Die sieben Vollblutmusiker von „Solid Ground“ animierten die Zuhörer im Festsaal der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth mühelos zum Mitklatschen und Tanzen.
Die sieben Vollblutmusiker von „Solid Ground“ animierten die Zuhörer im Festsaal der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth mühelos zum Mitklatschen und Tanzen. Foto: Inken Kleibömer

Zu einer musikalischen Reise nach Irland hatte die SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth eingeladen. Die Grüne Insel beflügelte offenbar die Reisefreude, denn alle Plätze im Festsaal waren besetzt.

Elfriede Denk begrüßte die Zuhörer und stellte die Band vor, die manchen Dorfbewohnern noch in bester Erinnerung war: Solid Ground. Die sieben Vollblutmusiker haben sich vor etwas mehr als 15 Jahren in Würzburg zusammengefunden. Sie verband unter anderem eine große Naturverbundenheit, deshalb nannten sie ihre auf Initiative von Sängerin Simone Papke gegründete Band „Solid Ground“.

Feines Gespür

Dieses feine Gespür für die Umwelt führte sie nach Irland, zu den sanften Wiesen und schroffen Felsabgründen am Meer und den Menschen, die Musik im Blut haben und bei jeder nur möglichen Gelegenheit tanzen und singen. Die Poesie von William Butler-Yeats (1865 bis 1939), seine Lyrik und die Gesänge über den Freiheitskampf seines Volkes und gaben das Thema des Abends vor. Die deutschen Musiker haben viele Verse seiner Verse vertont. Die Band komponiert alle Stücke selbst. „Inspired by Ireland“ (Inspiriert von Irland) war der Titel des Abends, und er bedurfte keiner Erklärungen, denn die Musik war absolut mitreißend.

Fasziniert folgten klatschend und tanzend viele Zuhörer den durchaus zarten und süßen Klängen (Geigerin Anja Schlundt), aber auch wieder dem rasend schnellen Tempo von Joachim Werner (Klavier, E-Piano und Gesang).

Viele Blasinstrumente

Christel West erstaunte mit verschiedenen Flöten, dem Dudelsack und ihrem Akkordeon. Der irischen Sound wurde von Dirk Hofmann (Bass), Benjamin Haupt (Gitarre und Gesang) sowie Norbert Papke (Schlagzeug und Cajon) wirkungsvoll unterstützt. Als Moderatorin klärte Sängerin Simone Papke über Inhalte der „Jilgs & Reels“ auf, tanzte bei dem Mix aus jungem Folk-Pop und traditionellem Irish-Folk, dabei die irische Rahmentrommel schlagend und mit bravourösem Gesang das Publikum begeisternd.

Im zweiten Teil des Programms standen einige selbstverfasste deutschsprachige Lieder wie „Die müde Wanderin“ und „Herzrasen an“, auf irische Weise gespielt und ebenfalls genau passend. „Ein wundervolles Konzert“ bescheinigten viele Zuhörer den Mitgliedern der Band „Solid Ground“ und äußerten den Wunsch nach einem baldigen Wiederkommen.

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