Gräfendorf

Johannes Wagenpfahl will Gräfendorfs Bürgermeister werden

Johannes Wagenpfahl bei der Aufstellungsversammlung. Foto: Wolfgang Schelbert

Der CSU-Ortsverband Gräfendorf und die bei früheren Gemeinderatswahlen gemeinsam gegründete Dorfgemeinschaft Saaletal luden die Bevölkerung zur ordentlichen und formal notwendigen Versammlung zur Aufstellung des Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen am 15. März 2020 ins Pfarrheim ein. Der CSU-Ortsvorstand schlug für die Nachfolge von Bürgermeister Alfred Frank, der aus Altersgründen seine Amtszeit beendet, den bisherigen stellvertretenden Bürgermeister Johannes Wagenpfahl vor. In einer geheimen Wahl wurde der Vorgeschlagene von den 38 Anwesenden einstimmig gewählt.

Johannes Wagenpfahl ist 57 Jahre alt, verheiratet mit seiner Frau Claudia und hat mit ihr zwei erwachsene Kinder. Beruflich ist er seit 40 Jahren im Bankgewerbe bei der Bank Schilling in Hammelburg, jetzt Merkur Privatbank, tätig. Seit 25 Jahren ist er in verantwortlicher Position als Filialdirektor angestellt und plant als gewählter Bürgermeister einen Wechsel in Teilzeit als Kundenberater im Firmenkundengeschäft.

Der Kandidat ist in der Gemeinde extrem ehrenamtlich engagiert, seit seinem 14. Lebensjahr als Jugendleiter in der Pfarrgemeinde, später als Pfarrgemeinderat, Kirchenpfleger seit 1993, Jugendwart bei der Freiwilligen Feuerwehr ab 1981, später stellvertretender Kommandant und seit 2002 erster Kommandant der Wehr. Im Gemeinderat ist er seit 1998 tätig und seit 2008 stellvertretender Bürgermeister.

Wagenpfahls Antrieb

Seine Beweggründe für die Kandidatur sind die tiefe Verwurzelung in der Gemeinde, sein ehrenamtliches Engagement und sein Gestaltungswille mit vielen Mitstreitern zum Wohle der Gemeinde. So hat er mit Zähigkeit die energetische Sanierung der 1966 erbauten Schutzengelkirche vor zehn Jahren durchgesetzt, ein den aktuellen Erfordernissen ausgerüstetes neues Löschfahrzeug vor zwei Jahren beschafft, die Dorferneuerung zusammen mit Bürgermeister Alfred Frank vorangetrieben und viele staatliche Zuschüsse für die Wasserversorgung und Erneuerung der Kanalisation beschafft.

Bürgermeisterkandidat Johannes Wagenpfahl. Foto: Wolfgang Schelbert

Die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und den Gemeinderäten, die gut ausgebildeten Mitarbeiter in der Verwaltungsgemeinschaft und die gute Arbeit der Bauhofmitarbeiter sind ihm Ansporn für die Kandidatur. Seine Ziele sind die Sicherung der Grundversorgung und Daseinsvorsorge der Bürger (Infrastruktur Wasser und Kanal, Internet, Mobilfunk, Kindergarten, Grundschule, Dorfladen, Dorferneuerung, Allgemeinarzt vor Ort, Bauplätze und Wohnraum) und die Vernetzung in der Region für Tourismus und Arbeitsplätze. Sehr wichtig sind ihm auch die Gleichbehandlung aller Ortsteile, die Unterstützung der Vereine und die Stärkung des Ehrenamtes.

Sitter: "Programm, das Mut macht"

Wahlausschussleiter Johannes Sitter lobte die Bewerbungsrede mit den Worten: "Das ist ein Programm, das Mut macht und eine gute Aussicht für die Zukunft des Zusammenlebens in der Großgemeinde bietet." Nach der Wahl des Bürgermeisterkandidaten begrüßte die stellvertretende Landrätin Sabine Sitter die Versammelten und stellte das CSU-Programm für die Landkreisstrategie 2030 vor.

Im Anschluss fand durch die Liste – Dorfgemeinschaft Gräfendorf eine eigenständige Versammlung für die Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Gemeinderats statt. Die parteiunabhängige Versammlung der Liste führte Andreas Nachreiner durch. Auf der Liste befinden sich 24 Personen, davon neun Frauen.

Die anwesenden 36 Versammelten bestätigten nachfolgende Kandidaten für die Gemeinderatswahlen: Johannes Wagenpfahl, Andreas Nachreiner, Ernst Reinhardt, Hildegard Müller, Astrid Strohmenger, Tanja Vorndran, Dieter Lauter, Aline Strohmenger, Ralf Schwarz, Sandra Schwender, Jason McKinney, Petra Oftring, Jan Friedrich, Peter Silberbach, Eva-Maria Wagenpfahl, Steffen Vogt, Jens Marquardt, Lukas Steigerwald, Martin Grosso, Philipp Wagenpfahl, Julia Michel, Bernhard Radon, Norbert Hutzelmann, Silke Vogt und als Ersatzkandidaten Linus Wilm und Marcus Vorndran.

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