Burgsinn

Jugend nutzt die Chance der Mitbestimmung

Die Burgsinner Jugend wählte ihren Jugendbeirat und dessen Sprecher als Bindeglied zur Kommune. Unser Bild zeigt (von links): Jugendbeauftragter Marco Scholz, die Beiräte Simon Vogt, Mirko Vogt, Vincent Weininger, Konstantin Rützel und Bürgermeister Robert Herold. Es fehlt Valent... Foto: Jürgen Gabel

Was den Erwachsenen der Bürgerdiskurs ist, das stellt für die zwölf- bis 21-jährigen Jugendlichen die Jungbürgerversammlung dar. Bürgermeister Robert Herold und der Jugendbeauftragte im Marktgemeinderat, Marco Scholz, hatten in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen und die Jugend durfte dort sitzen, wo sonst die Gemeinderäte Platz nehmen. "Heute könnt ihr die Chance nur Mitbestimmung nutzen", meinte Herold bei der Begrüßung.

Thema der Zusammenkunft war die Beendigung der zweijährigen Amtszeit des amtierenden Jugendbeirats und die Neubestellung. Herold erklärte den Jugendbeirat als wichtiges Bindeglied zwischen Kommune und Jugend und freute sich über die Bereitschaft, sich einbringen zu wollen. Leider kamen jedoch nur neun Jugendliche, bedauerte Marco Scholz.

Allem Anschein hatten die Jugendlichen sich vorher abgestimmt, wer ihre Rechte und Wünsche vertreten soll. So wurden für die Altersgruppe zwölf bis 15 Jahren Konstantin Rützel, Mirko Vogt und Vincent Weininger vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Vertreter der Altersgruppe 16 bis 21 Jahre sind die ebenfalls einmütig gewählten Simon Vogt und Valentin Rützel. Aus diesen bestellten Jugendvertretern galt es einen Jugendbeiratssprecher zu wählen. Auch hierbei war man sich mit Simon Vogt und Konstantin Rützel schnell einig.

Bürgermeister Herold erklärte, dass sich die Jugendlichen ruhig an ihn oder Marco Scholz wenden dürfen, wenn etwas gebraucht wird oder einfach Fragen auftauchen. Scholz gratulierte den neu gewählten Jugendbeiräten und freute sich über deren Bereitschaft, sich zu engagieren.

Mit dem neu gestalteten JUZ in der alten Grundschule sind ausgezeichnete Räume vorhanden und die selbst durchgeführten Renovierungen gelten als gelungen. Er nahm aber auch die Beiräte in die Pflicht, jetzt eine Vorbildfunktion übernommen zu haben. Der jährlich von der Gemeinde zur freien Verfügung gestellte Geldbetrag sollte vernünftig eingesetzt werden, riet er. Scholz kündigte eine in Kürze stattfindende Sitzung mit den bisherigen und neuen Jugendvertretern an, bei der auch die Schlüsselübergabe stattfinden soll.

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