MARKTHEIDENFELD

Juniorwahl am BNG: AfD käme nicht in den Bundestag

Lars Liebler, 10. Klasse am BNG Marktheidenfeld, hat sich an der diesjährigen Juniorwahl beteiligt.
Lars Liebler, 10. Klasse am BNG Marktheidenfeld, hat sich an der diesjährigen Juniorwahl beteiligt. Foto: Sven Blöchinger

Im Rahmen des Projektes „Juniorwahl“ wurde am Balthasar-Neumann-Gymnasium (BNG) in Marktheidenfeld unter der Leitung des Fachbetreuers für Sozialkunde, Sven Blöchinger, und der Lehrerin Tanja Leuchtweis eine Bundestagswahl durchgeführt. Dafür wurden in den beteiligten 10. Klassen originale Stimmzetteln verwendet. Das Projekt unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Norbert Lammert will Schüler an die Wahl heranführen, wie die Schule in einem Pressebericht schreibt.

Das Ergebnis: Anders als bei der echten Bundestagswahl zöge nach der Wahl am BNG die AfD nicht in den Bundestag ein. Ansonsten spiegeln sich die Ergebnisse der Bundestagswahl auch in der Wahl an der Schule wider. 53,5 Prozent der Schüler wählten Alexander Hoffmann von der CSU als Direktkandidaten. Bernd Rützel von der SPD bekam 25,4 Prozent.

39,4 Prozent der Schüler gaben ihre Zweitstimme der CSU. Die Grünen erhielten 15,5 und die SPD 14,1 Prozent. Die AfD bekam lediglich 1,4 Prozent (eine Stimme). Es hatten sich insgesamt 71 Zehntklässler an der Wahl beteiligt. Die hohe Wahlbeteiligung von 92,2 Prozent zeigte, dass die meisten Schüler das Angebot gerne annahmen.

Die Wahlhelfer Aimée Buck, Hannah Diensch, Kilian Hluchy, Timo Trilk, David Frenzel (alle 10a), Sophia Stieber, Tamina Thäns (10b), Isabel Schneider und Ramona Christ (10c) erstellten im Vorfeld das Wahlregister und fertigten die Wahlbenachrichtigungen. Auch die Durchführung der Wahl am Donnerstag von 13.15 bis 14 Uhr organisierten die Wahlhelfer gewissenhaft.

Was halten die Schüler vom Wählen?

„Ich finde die Juniorwahl gut, weil sie uns Schüler auf unsere spätere Wahl vorbereitet“, erklärte die Schülerin und „Erstwählerin“ Anna Kohrmann im Anschluss an ihre Stimmenabgabe. Die Vorbereitung zur Wahl war zum Teil im Unterricht abgelaufen, in dem die Grundlagen des personalisierten Verhältniswahlrechts besprochen wurden. In Eigenregie hatten sich die Schüler dann über die Ziele der Parteien informiert. „Ich habe zuhause den Wahl-O-Mat durchgeführt“, erklärte Felix Popp, nachdem er seine Stimme abgegeben hatte.

Viele Schüler bestätigten, dass auch Wahlshows im Fernsehen und Talkrunden eine wichtige Anlaufstelle waren, um sich über die Parteien zu informieren.

Weitere Infos auf www.juniorwahl.de

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