Karbach

Karbach feiert Kirchenpatron St.-Vitus

Kirchenpfleger Karl-Heinz Vogel (links) im Gespräch mit dem neuen Pfarrer Stefan Redelberger. Foto: Josef Laudenbacher

Im Zeichen des Kirchenpatrons, des Hl. Vitus, stand der Samstagabend in der nach ihm benannten Kirche, 1614 von Fürstbischof Julius Echter auf hohem Berg erbaut. Ein Vorläufer der Kirche ist auf 1164 datiert und diente einst als Wehrkirche, mit umfassender Mauer, einem Mitteltor von 1627, mit davor gelagertem Dorfgraben und entsprechenden Gaden, die erst 1851/52 abgerissen wurden.

Den eindrucksvollen Patroziniumsgottesdienst feierte Pfarrer Stefan Redelberger, musikalisch umrahmt vom Chor des Gesangvereins und den "Karwer Dorfmusikanten". Einen nicht alltäglichen Part hatte Paul Laudenbacher im Gottesdienst übernommen. Auf der Empore dirigierte er nicht nur den Chor des Gesangvereins und die "Karwer Dorfmusikanten" sondern zeigte auch sein Talent an der Orgel. 

Pfarrer Redelberger ließ die Geschichte von St. Vitus in seiner Predigt detailliert Revue passieren und stellte den Kirchenpatron in den Vordergrund. Zahlreiche Bauernregeln drehen sich um St. Vitus oder Veit.

Zum Schluss des Patroziniumsgottesdienstes dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Sandra Laudenbacher den Gottesdienstbesuchern, die ihren Kirchenpatron mitgefeiert haben und lud zum gemütlichen Beisammensein auf dem Kirchenvorplatz ein. Dort unterhielten die "Karwer Dorfmusikanten" mehr als Hundert Gäste, die von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates mit Häppchen, einem Glas Sekt oder Wein gegen eine Spende verwöhnt wurden. Pfarrer Redelberger nahm an vielen Tischen Platz um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. 

Von den Gottesdienstbesuchern wurde in Gesprächen einvernehmlich positiv aufgenommen, dass die Figur des Hl. Vitus, zumindest an seinem Gedenktag im Chorbereich des Gotteshauses, einen ihm zugemessenen Platz einnehmen konnte. Jahrzehnte lang hatte er im Chor, unter dem bunten Glasfenster, das ihn neben dem Ortspatron Markus zeigt, einen würdigen Platz gefunden.

Vorgänger von Pfarrer Redelberger aber hatten ihn in die hinterste Ecke der Kirche verbannt. Wie Kirchenpfleger Karl-Heinz Vogel und Gattin Irene sowie Pfarrer Redelberger andeuteten, wird er wohl, zusammen mit der Figur des Ortspatrons Markus, auf der Südseite des Chores in Zukunft einen würdigen Platz einnehmen können, zur Freude Kirchengemeinde.

Nachdem bisher nicht feststand, ob in diesem Jahr in der Marktgemeinde die traditionelle Fronleichnamsprozession über die Dorfstraßen zieht, teiltedie Vorsitzendes des Pfarrgemeinderates, Sandra Laudenbacher mit, dass es nun doch eine gibt. Am Donnerstag, Fronleichnam ist um 9 Uhr, Wort-Gottesdienst-Feier mit Steffen Willinger, mit anschließender Fronleichnamsprozession.

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