Karbach

Karbach schließt Nutzungsvereinbarung für Elisabethenhütte

Zügig und einstimmig hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Tagesordnung des öffentlichen Teils abgehandelt. Einigkeit herrschte im Gremium darin, Bürgermeister Bertram Werrlein zu ermächtigen, eine Nutzungsvereinbarung für die Elisabethenhütte zwischen der Marktgemeinde und der Stadt Marktheidenfeld zu unterzeichnen.

Die von der Marktheidenfelder Wandergruppe "Spechte" errichtete und erhaltene Schutzhütte befindet sich auf Karbacher Gemarkung. Mit der Auflösung der Spechte fiel das Vermögen an die Stadt Marktheidenfeld. Nachdem kürzlich ein Bürger die Unordnung an der Hütte moniert hatte, arbeitete die Verwaltungsgemeinschaft nun eine Nutzungsvereinbarung aus. Demnach dürfen die Hütte, der Umgriff und die hinführenden Wege weiterhin genutzt werden, eine Vermietung an Dritte ist jedoch nicht zulässig. Eine mögliche Erweiterung ist mit der Marktgemeinde abzustimmen, die Haftung und alle anfallenden Kosten übernimmt die Stadt Marktheidenfeld.

Tempoüberschreitungen in der Marktheidenfelder Straße 

Außerdem informierte Werrlein über erste Auswertungen durch die Firma Radarwacht, die seit Juli in Karbach mit der innerörtlichen Verkehrsüberwachung betraut ist. Demnach sei die bislang auffälligste Stelle an der Bushaltestelle in der Marktheidenfelder Straße auf Höhe des Bauhofs, wo beispielsweise an einem Tag im Oktober binnen zwei Stunden rund 200 Fahrzeuge registriert wurden, von denen es bei gut zehn Prozent zu Beanstandungen kam. In diesem 30-km/h-Bereich kam es bei einem Fahrzeug zu einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 25 Kilometern pro Stunde. Auf die Frage von Ralf Freund, ob es auch Werte bezüglich des ruhenden Verkehrs gebe, verwies das Ortsoberhaupt auf die komplette Auflistung zum Jahresende.

Weitere Punkte

Einstimmig folgte das Gremium dem Vorschlag des Bürgermeisters, Rainer Zorn zum Wahlleiter und Kurt Kneipp zu dessen Stellvertreter bei den Kommunalwahlen 2020 zu bestimmen.

Die Gemeinde zahlt einen Zuschuss in Höhe von 15,75 Euro als Betreuerkosten an den Musikverein, der sich beim ILE-Ferienprogramm beteiligt hatte.  

Werrlein informierte, dass eine Kostenaufstellung für den Kreisverkehr Hoher Rain von der Firma Obermaier eingegangen ist, die sich auf knapp 706 929,59 Euro beläuft und somit 100 000 Euro unter der im Haushalt eingestellten Summe liegt. Die Gemeinde erhält hierfür Fördermittel von rund 320 000 Euro.

Von November diesen Jahres bis April 2020 werden die Übergabeschächte durch die Fernwasserversorgung Mittelmain erneuert und modernisiert. Die Kosten von rund 42 000 Euro trägt die FWM.

Das Gremium beschloss den Erlass einer Abstandsflächensatzung, die für den gesamten Ortsbereich gültig ist und gerade für die Bürger im Altort eine Erleichterung im Hinblick auf geringere Mindestabstände zum Nachbarn bringt.

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