Gambach

Karschter Grüne stellten sich in Gambach vor

Bei der Wahlversammlung der Karlstadter Grünen stellte sich Armin Beck (vorne rechts stehend), Stadtratsfraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat, vor. Foto: Anja Baier

Am Dienstagabend waren die Karschter Grünen zu ihrer fünften Wahlversammlung unterwegs in Gambach. Vierzehn der 24 Stadtratskandidaten, Bürgermeisterkandidat Armin Beck und Landratskandidat Christin Baier stellten sich vor, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. Etwa 25 Bürger kamen.

Armin Beck und Christian Baier sprachen sich für funktionierende Dorfstrukturen aus. Beck ist sich laut Mitteilung sicher: "Karlstadt und die Ortsteile sind als Einheit zu sehen. Nur mit attraktiven und lebenswerten Ortsteilen werden wir Probleme wie den Wohnungsmangel und den immer noch zu hohen Flächenverbrauch lösen." Die Infrastruktur und die Anbindung durch den ÖPNV seien mit ausschlaggebend dafür, ob der Drang in die Kernstadt anhalte, heißt es in der Mitteilung. Auch altersgerechten Wohnungsbau in den Ortskernen, sodass Häuser für junge Familien frei werden, sieht Beck als Ansatz, um den vorhandenen Wohnraum besser zu nutzen.

Baier ergänzte: "Die Wege zum Einkaufen oder zum Arzt sind für Ältere schwieriger zu bewältigen." Gleichzeitig gebe es weniger Landärzte und die örtliche Versorgung mit Läden gehe zurück. Auch auf dem Land brauche es Ideen, wie man den Herausforderungen entgegentreten will. "Dorfläden als Begegnungsstätten könnten eine Lösung sein", meinte Martin Sailer, Stadtratskandidat aus Gambach. Er will auch in kleinen Orten Angebote für Jugendliche. Schnelles Internet könne laut Mitteilung einen Beitrag dazu leisten, junge Familien vor Ort zu halten.

Radwegeanbindung und belastete Ortsdurchfahrt kritisiert

Von den anwesenden Gambachern wurde die mangelnde Radwegeanbindung und die Belastung der Ortsdurchfahrt angesprochen. Beck sagte dazu: "In Bezug auf die LKW-Problematik im Ort sind Geschwindigkeitsüberschreitungen nur durch Kontrollen fest- und damit abstellbar." Dazu könnte eine kommunale Verkehrsüberwachung hilfreich sein.

Bezüglich der Radwegeanbindung verwies Beck auf den in Planung befindlichen Weinbergsweg. Er nahm aber auch das Thema Unter- beziehungsweise Überführung zum Radweg am Main auf. Bei der derzeitigen Situation mit Bahn und Bundesstraße und ohne Förderung, sei das kurzfristig nicht umsetzbar. Es sollten aber dennoch Vorbereitungen getroffen werden, um sofort aktiv werden zu können, sobald eine Förderung und somit Finanzierbarkeit einer Anbindung des Mainradweges an Gambach möglich wird, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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