LOHR

„Keiler Brauhaus“ öffnet am 17. Oktober

Endspurt: Noch sind reichlich Handwerker vor Ort. Doch in der kommenden Woche soll das neue Keiler Brauhaus an der Ludwigstraße eröffnet werden.
Endspurt: Noch sind reichlich Handwerker vor Ort. Doch in der kommenden Woche soll das neue Keiler Brauhaus an der Ludwigstraße eröffnet werden. Foto: Ungemach

Mehrfach wurde ein Eröffnungstermin vage angekündigt, stets musste er verschoben werden. Nun jedoch scheint der Startschuss für das zum „Keiler Brauhaus“ umgebauten ehemalige Bräustüble auf dem Lohrer Brauereigelände unmittelbar bevorzustehen.

Wie Wolfram Hemmelmann, Geschäftsführer der Keiler Bier GmbH, am Montag gegenüber der Main-Post bestätigte, soll die aufwändig umgestaltete Gaststätte am Mittwoch, 17. Oktober offiziell ihre Pforten öffnen. Mit etwas Glück werde es eventuell aber noch in der laufenden Woche eine „stille Eröffnung“ geben. Soll heißen: Das Brauhaus öffnet seine Türen ohne großes Brimborium, um schon vor dem offiziellen Startschuss etwas den Betrieb zu proben.

Am Montagnachmittag allerdings sah es vor und in den Gasträumen noch nicht nach Eröffnung aus. An allen Ecken hantierten Handwerker, um die letzen Installationen und Restarbeiten zu erledigen.

Der Stadtbahnhof, der Daniela Mehling, Wirtin des ehemaligen Bräustübles und künftigen Brauhauses, während der Umbauphase als gastronomisches Ausweichquartier diente, ist seit Montag geschlossen. Der Umzug ins alte neue Domizil läuft.

Noch nicht läuft hingegen der als Blickfang im Gastraum des Brauhauses installierte Sudkessel. Hemmelmann geht jedoch davon aus, dass sich in diesem „noch in dieser Woche was tun wird“. Bei der Eröffnung werde es jedoch noch kein im Lohrer Kessel gebrautes Bier geben, weil ein „vernünftiges Bier“ wegen der erforderlichen Reifezeit frühestens Mitte November zu fertig sein könne.

Fertig sein hätte das Brauhaus eigentlich schon vor etlichen Monaten. Bei Umbaubeginn im Januar hatte man gar noch von einer Eröffnung noch vor der Ende Juli beginnenden Festwoche gesprochen. „Das war etwas sehr optimistisch“, gestand Hemmelmann nun.

Dass der Termin deutlich verpasst wurde, lag unter anderem an aufwändigen Fundamentarbeiten im Keller des Gebäudes. Teilweise mussten die vorhandenen Fundamente mit 1,8 Meter tiefen neuen Fundamenten unterfangen werden. Das hatte so niemand vorhergeahnt.

Keine Aussage zu den Kosten

Ob die ursprünglich auf 1,3 Millionen Euro veranschlagten Kosten ähnlich wie der Zeitrahmen deutlich aus dem Ruder gelaufen sind, konnte oder wollte Hemmelmann nicht sagen. Man habe versucht, das Beste aus der Situation zu machen und sehe nun der Eröffnung des „Schmuckkästchens froh und erwartungsvoll entgegen“. Gefeiert wird diese am 17. Oktober ab 15.30 Uhr zunächst mit geladenen Gästen, ab 17.30 Uhr dann wird das neue „Keiler Brauhaus“ für die Allgemeinheit zugänglich sein. Mit seinen auf zwei Stockwerken verteilten rund 260 Sitzplätzen wird die Gaststätte deutlich größer als das vorherige Bräustüble.

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