Karlstadt

Kerstin Celina: Trockenschäden im Wald besorgniserregend

Wald mit Trockenschäden. Foto: Mechtild Buck

Kerstin Celina, Landtagsabgeordnete der Grünen und für die Partei auch zuständig für den Landkreis Main-Spessart, hat in einer Anfrage an die Staatsregierung Auskunft über die Waldschäden und die Beförsterung verlangt. In der Antrag bestätigt die Staatsregierung laut Pressemitteilung der Grünen den Zuwachs bei den Waldschäden seit dem Trockenjahr 2018.

Die geschätzte Schadholzmenge liegt am Untermain und Main-Spessart-Kreis im Bereich des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Karlstadt demnach bei rund 145 000 Festmeter. Das entspricht laut Celina etwa 90 000 80-jährigen Fichten von etwa 30 Metern Höhe. Mehr als die Hälfte (rund 78 000 Festmeter) ist, so die Staatsregierung, durch Borkenkäferbefall abgestorbene Fichte.

Zum Rückgang der staatlicher Betriebsleitung und -ausführung im Kommunalwald stellt die Staatsregierung klar, dass alle Kommunen mit weniger als 200 Hektar Wald weiter die staatliche Beförsterung in Anspruch nehmen können. Bei Kommunen über 200 Hektar müsse geprüft werden, ob besondere Bewirtschaftungserschwernisse vorliegen, die eine staatliche Beförsterung auch künftig rechtfertigen. Kerstin Celina fordert ein klares Umsteuern in der staatlichen Forstpolitik. Die Abgeordnete: " Wald erhalten ist Staatsaufgabe und wir brauchen – gerade in der aktuellen Situation – eine zahlenmäßig starke, gut ausgestattete Forstverwaltung." Die Forstverwaltung dürfe sich nicht aus der Bewirtschaftung der Kommunalwälder zurückziehen.

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