Lengfurt

Kindertheater eine lebendig gehaltene Tradition

In der lebhaften Inszenierung des Stücks "Wenn Engel singen" bei der HeidelbergCement-Weihnachtsfeier in Lengfurt gab es ein Wechselspiel zwischen den Szenen auf der Bühne und den Liedern, die Judith Hock (Klavier) und Band (Marian und Luka Willms, Levi Simons) und der Chor vortrugen. Foto: Raymond Roth

Kindertheater steht im Mittelpunkt der Weihnachtsfeiern der Firma HeidelbergCement AG, zu denen diese traditionsgemäß wieder in den Saalbau der Dr. Friedrich-Kirchhoff-Stiftung in Lengfurt eingeladen hatte. Dieses Mal gab es sogar die "ganz große" Bühne, weil die 14 Theater-Kinder zusammen mit den 29 höchst munteren Kindern des Kinder- und Jugendchors Triefenstein unter der Leitung von Judith Hock zusammen ein Weihnachtsmusical spielten.

Eine Feier ist stets für die Belegschaft mit ihren Familien und die ehemaligen Mitarbeiter der HeidelbergCement AG. Am Sonntag ist dann die einmal mehr "ausverkaufte" Feier für die Öffentlichkeit.

Seit nunmehr acht Jahren führt Karin Öhm die viele Jahre lebendig gehaltene Tradition fort. Mit Unterstützung durch Marion Behringer hat sie Probentätigkeit, Leitung und Regie der aufgeführten Stücke übernommen, diesmal für das mit Judith Hock zusammen ausgewählte Musical "Wenn Engel singen" von Silvia Wiggenhäuser und Rainer Möser, in dem wieder Kinder von Betriebsangehörigen alle Bühnenrollen übernehmen. Separate Proben der Teil-Ensembles und Gesamtproben von über 50 Kindern ergeben so ganz nebenbei auch das eine oder andere logistische Problem.

Da gab es in der lebhaften Inszenierung ein Wechselspiel zwischen den Szenen auf der Bühne und den Liedern, die Judith Hock (Klavier) und Band (Marian und Luka Willms, Levi Simons) und der Chor vortrugen.

Auch die jungen Engel sollen das Besondere an Weihnachten kennen und erfahren, das war das Hauptthema des Bühnenstücks, dessen Rahmenhandlung die Chorleiterin zusammen mit den Regisseuren auf Triefenstein und Lengfurt umgeschrieben hat.

Da gerät nämlich ein Engel auf den Triefensteiner Weihnachtsmarkt, wo gerade ein Stadtführer die Wahrzeichen und Besonderheiten am Lengfurter Marktplatz erklärt. Der Engel macht sich angesichts der Geschäftigkeit des Marktbetriebes so seine Gedanken über Weihnachten, grübelt und denkt nach  - und hilft. Zwar bleibt er für alle Menschen unsichtbar,  löst aber für einen Chor der Kinder, deren Auftritt wegen heftiger Heiserkeit der Solo-Stimme völlig daneben zu gehen droht, das Problem. Der Engel stellt sich dazu und legt der Sängerin die Hände auf die Schultern, die daraufhin mit fester Stimme (wie der gesamte Chor) singen kann. Weihnachten ist gerettet, der Gedanke "Weihnachten füreinander in besonderer Weise da zu sein" ist erfüllt, und der junge Engel erhält das begehrte Flügelpaar.

Die Auszubildenden des Werks  Lengfurt sind stets bei den Weihnachtsfeiern hinter der Bühne, bei der Bewirtung der Gäste und auch beim Einstudieren eigener Bühnenauftritte aktiv. Ihre Sketche und die Gedichte enthielten einmal mehr wieder augenzwinkernd treffsichere Seitenhiebe auf die Schattenseiten so mancher Weihnachtsgepflogenheit, aber auch Besinnlich-Optimistisches. Die dazwischen platzierten Lieder wurden von Vojin Pasalic am Klavier begleitet. Vom Nikolaus erhielten dann alle Kinder von Mitarbeitern ein Geschenk, die Werksrentner waren zum  Abendessen geladen.

Werksdirektor Becker  lobte die Kinder und alle anderen Theater-Schauspieler, den Kinder- und Jugendchor Triefenstein und dessen Leiterin und dankte auch den vielen Helfern, die es als Verpflichtung ansehen, die Tradition dieser Feiern mit Theater-Aufführungen am Leben zu erhalten. Wie lebendig sie ist, zeigte in beiden sehr gut besuchten Aufführungen der  verdiente Applaus bei einem Kindertheater, das in dieser Ausprägung nach wie vor einmalig im Unternehmen ist.

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