Ruppertshütten

Kriegsverbrechen in Ruppertshütten: Crew eines US-Bombers erschossen

Vor 75 Jahren wurden in Ruppertshütten vier wehrlose Besatzungsmitglieder eines notgelandeten US-Bombers erschossen. Die Kriegsverbrecher wurden später gehenkt.
FlugzeugRupp
Notlandung eines zweimotorigen amerikanischen Bombers am 12. September 1944 bei Ruppertshütten. Foto: Alois Müller
Vor 75 Jahren, am 12. September 1944, geschah im Spessartdorf Ruppertshütten ein grausiges Kriegsverbrechen. Kurz nach Mittag setzte ein viermotoriger US-Bomber, bei dem nach einem Flaktreffer zwei Triebwerke ausgefallen waren, am Ruppertshüttener Waldrand hart auf. Bald darauf traf am Unglücksort ein Jagdkommando aus Würzburg ein, bestehend aus zwei Gestapo-Leuten, vier Kriminalpolizisten, vier uniformierten Polizisten und einem Fahrer. Für die vier vorgefundenen wehrlosen  Besatzungsmitglieder des Flugzeugs, von denen zwei verletzt waren, bedeutete dies den Tod: Sie wurden einer nach dem anderen ...
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