ARNSTEIN

Künstler können sich auf neuer Plattform präsentieren

Neuer Schwung für die Kunst in Arnstein: Der Arnsteiner Künstler Elmar Größmann (links) und der Binsfelder Fotograf Klaus Schwarz haben den „KunstKreis Arnstein“ gegründet.
Neuer Schwung für die Kunst in Arnstein: Der Arnsteiner Künstler Elmar Größmann (links) und der Binsfelder Fotograf Klaus Schwarz haben den „KunstKreis Arnstein“ gegründet. Foto: Jana Keul

Es tut sich etwas im Bereich Kunst im Werntal: Auf Initiative des Binsfelder Fotografen Klaus Schwarz hat sich nach seinen Angaben bereits ein gutes Dutzend Künstler aus Arnstein, Arnsteiner Stadtteilen und der Umgebung im neu gegründeten „KunstKreis Arnstein“ zusammengetan. Dieser versteht sich als loser Zusammenschluss von Künstlern aus den Bereichen Musik, Bildhauerei, Malerei, Fotografie und Holzkunst und will das Angebot rund um die Arnsteiner Märkte mit der Nachfolge des aufgegebenen Projektes „ARTstein“ antreten. Über 60 Künstler wurden bereits angesprochen und hätten Interesse bekundet.

Der Arnsteiner Künstler Elmar Größmann steht bei der Leitung des KunstKreises an der Seite von Schwarz. Er als ehemaliger Mitorganisator von ARTstein sei in den letzten zwei Jahren häufiger angesprochen worden, warum es in Arnstein keine Kunst mehr gäbe. Als Schwarz ihn jetzt angesprochen habe, habe er spontan und schnell sein Engagement zugesagt. Die Idee, ARTstein unter anderem Namen und mit guten Künstlern aufleben zu lassen, fand er gut. „Das ist das, was wir hier in Arnstein wieder brauchen“ ist er sich sicher.

Schwarz, der seit einiger Zeit Ausstellungen in der Alten Synagoge für dessen Förderverein organisiert, schätzt wiederum den Ideenreichtum und die Erfahrung Größmanns. Gemeinsam fühlen sie sich gut gerüstet, um mit viel Elan an die gestellten Aufgaben zu gehen und eine neue Kunstszene in und um Arnstein zu etablieren.

Der neue „KunstKreis Arnstein“ will Ausstellungen in und um Arnstein verwirklichen, örtliche Märkte mit Kunst bereichern, Events kreieren, Gemeinschaften mit anderen Kunstrichtungen bilden und Kunst in die Ortschaften bringen. Kunstwochenenden sollen auch in Ortsteilen möglich sein.

Die Auftaktveranstaltung unter dem Titel „Kunst & Genuss“ vom 18. bis 20. März –- pünktlich zum Frühlingsmarkt – ist bereits geplant. In verschiedenen Räumlichkeiten in der Stadt sollen bei einem möglichen Rundgang durch die Stadt von Ort zu Ort Kunst und Genuss „häppchenweise“ den Gästen nahegebracht werden. Die örtliche Gastronomie werde ein Catering anbieten, und die Ausstellungen seien bereits ausgebucht. Viele Gespräche mit möglichen Beteiligten wurden bereits geführt.

Dabei möchten die Macher Bürger und Künstler in ihre Projekte einbinden und so vielen Menschen wie möglich Kunst nahe bringen. Schwarz und Größmann möchten nicht den Kommerz in den Mittelpunkt rücken, sondern eine Plattform schaffen, wo sich hiesige Künstler präsentieren können. „Wenn sich viele beteiligen, kann das einen neuen Schwung zur Belebung der Arnsteiner Märkte werden“, sind sich beide einig.

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