Lohr

Kurzarbeit bei Bosch Rexroth wird ausgeweitet

Bosch Rexroth Drives & Controls (Indramat) Werk im Industriegebiet Lohr Firmenlogo
Bosch Rexroth Drives & Controls (Indramat) Werk im Industriegebiet Lohr Firmenlogo Foto: Roland Pleier

Im Januar wird die Kurzarbeit in weiteren Fertigungsbereichen im Werk 1 der Bosch-Tochter Bosch Rexroth in Lohr ausgeweitet. Das bestätigte eine Unternehmenssprecherin, ohne Zahlen zu nennen. Der Betriebsrat rechnet damit, dass 220 Mitarbeiter betroffen sind. Hintergrund ist die anhaltend schlechte Auftragslage. Bereits vor Weihnachten galt für 400 Mitarbeiter in den Bereichen Blöcke und der Gießerei Kurzarbeit.

Die Gespräche wegen Absenkung der Arbeitszeit in der Gießerei laufen, teilt die Unternehmenssprecherin mit. Dort wird regulär 35 Stunden gearbeitet; die Rede ist von einer zehnprozentigen Arbeitszeit-Absenkung für die Belegschaft. Maßnahmen zum Verringern der Arbeitszeiten laufen bereits seit Herbst im Werk II. "Im Maschinenbau hat sich im Laufe des Jahres die Auftragslage aufgrund einer zunehmend stark rückläufigen Nachfrage aus dem In- und Ausland insgesamt eingetrübt", sagt Vorstandsmitglied Markus Forschner.

Bosch Rexroth gehört seit 2001 zum Bosch-Konzern und hat seinen Hauptsitz in Lohr. Hier sind 5600 Arbeitnehmer beschäftigt. Das Unternehmen zum Bereich Automatisierungstechnik entwickelt unter anderem elektrische Antriebe für Maschinenhersteller sowie Assistenzsysteme für die industrielle Fertigung. Derzeit beschäftigt die Bosch-Tochter weltweit rund 32 300 Mitarbeiter. 2018 verzeichnete Bosch Rexroth 6,2 Milliarden Euro Umsatz.

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