Karlstadt

Landratskandidatin Pamela Nembach stellt ihr Programm vor

Generationengerechtigkeit ist einer der Schwerpunkte der Sozialdemokraten im Landkreis. Nembach bekennt sich klar zur Digitalisierung und zu einem Nationalpark Spessart.
Pamela Nembach (42) ist die Landratskandidatin der SPD im Landkreis Main-Spessart. Foto: Joachim Spies

Der Landkreis Main-Spessart ist noch immer nicht Mitglied beim "Starthouse im Spessart". "Leider", sagt Pamela Nembach aus Marktheidenfeld. Den Beitritt zu diesem Digitalen Gründerzentrum in Lohr hat sich die Landratskandidatin der SPD auf die Fahnen geschrieben. Es ist nur Teil einer der Eckpunkte, mit denen die Kreis-SPD in die Kommunalwahl im März 2020 geht. 

Nembach stellte es bei einem innerparteilichen Weißwurstfrühstück mit dem Kreisvorstand und den Kandidaten für die Kreistagswahl vor, bei dem noch Änderungen diskutiert und Ergänzungen vorgenommen wurden, geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Viele Punkte sind demnach unter der Überschrift "Generationengerechtigkeit" zusammengefasst. Ziel der Sozialdemokraten ist es, dass nachrückende Generationen im Landkreis nicht schlechter gestellt sein dürfen als die heutige Generation. "Der Erhalt und Ausbau einer vielfältigen zu zukunftsorientierten Bildungslandschaft in Wohnortnähe ist dabei für mich ein ganz wichtiger Aspekt", so Nembach, die von Beruf Gymnasiallehrerin in Marktheidenfeld ist.

SPD hält am Nationalpark Spessart fest

Der Schutz von Natur und Umwelt spielt eine wichtige Rolle, zum Beispiel die Schaffung eines Nationalparks im Spessart. In diesen Themenbereich passt ausgezeichnet das Thema intelligenter Rohstoffverbauch, energieautarker Landkreis, Eindämmung des Müllaufkommens und die Förderungen von Müll vermeidenden Ideen und Projekten.

Einen ganz erhebliche Nachholbedarf sieht Nembach laut Pressemitteilung bei der Gestaltung von Lebensraum für die mittlere und ältere Generation. Zur Sicherung des Gesundheitsversorgung sollte der Landkreis neue Wege gehen und zum Beispiel die Anbahnung von mobilen Arztpraxen fördern. 

Harald Schneider: Digitalisierung als Teil der Grundversorgung

Stärker in den Focus möchte die SPD die Telemedizin für die Erstdiagnose stellen, das Erstellen von Rezepten und Gesundheitsberatung. "Überhaupt müssen wir die Digitalisierung als Teil der Grundversorgung ansehen", so stellvertretender Landrat Harald Schneider. Hier ist ein aktives Engagement Landkreises für den flächendeckenden Breitbandausbau gefragt.

Insbesondere die Behörden haben nach Auffassung der SPD großen Nachholbedarf, etwa beim Ausbau von Online-Formularen und -Anträgen, Einrichten von Online-Sprechstunden und Behörden-Apps. "Wir müssen hier insbesondere den Druck auf die Staatsregierung erhöhen, die außer viel Versprechungen noch nicht viel geschehen ist", so stellvertretender Kreisvorsitzender Florian Sauer.

Kreisvorsitzender Sven Gottschalk sieht in der vernetzten Mobilität eine große Chance für den Flächenlandkreis Main-Spessart. "Vernetzt meint zweierlei: zum einen die tatsächliche, physische Vernetzung aller nutzbarer Verkehrsmittel von Fußgängern, über das Fahrrad, das eigene Auto bis hin zum überregionalen Bus oder Zug und zum anderen die digitalisierte Vernetzung der Verkehrsmittel und -teinehmer", so Gottschalk. "Warum können wir die Fahrkarten im Verkehrsverbund nicht auch auf das Handy laden?", so stellvertretende Kreisvorsitzende Martha Bolkart-Mührath aus Karlstadt.

Das Wahlprogramm werde in den nächsten Wochen weiterentwickelt, so die SPD abschließend. Anregungen aus der Bevölkerung seien willkommen.  

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