Lohr

Landratswahl: Respektables Ergebnis für Maili Wagner aus Lohr

Aus dem Stand kam die 43-jährige Oberstudienrätin auf 19 Prozent der Stimmen. Die FW-Kandidatin ließ sogar die Grünen knapp hinter sich. Doch nicht nur das.
Maili Wagner, geborene Machat, aus Lohr erreichte bei der Landratswahl im Nachbarlandkreis Aschaffenburg respektable 18,99 Prozent. Für sich geworben hat sie unter anderem mit diesem Foto, aufgenommen von ihrem Mann vor der Burg Alzenau.
Maili Wagner, geborene Machat, aus Lohr erreichte bei der Landratswahl im Nachbarlandkreis Aschaffenburg respektable 18,99 Prozent. Für sich geworben hat sie unter anderem mit diesem Foto, aufgenommen von ihrem Mann vor der Burg Alzenau. Foto: Jan Wagner

Die Lohrer hatten mit Bürgermeisterkandidat Michael Kessel nicht nur einen Polit-Import aus dem Landkreis Aschaffenburg. Mit Maili Wagner war dort auch ein Polit-Export aus Lohr am Start: Die 43-jährige Oberstudienrätin, die mit ihrer Familie in Laufach seßhaft wurde, trat für die Freien Wähler als Landratskandidatin an.  

Zwar setzte sich am Sonntag der favorisierte Alexander Legler von der CSU durch, der gegen seine drei Mitbewerber auf Anhieb 58,11 Prozent der Stimmen erhielt. Doch mit 18,99 Prozent gelang Wagner ein respektables Ergebnis, ließ sie doch Özcan Pancarci von den Grünen (18,81 Prozent) und Max Bruder von der FDP (4,10 Prozent) hinter sich.

"Auch wenn es insgesamt für eine Stichwahl nicht gereicht hat, bin ich stolz auf ein so starkes Gesamtergebnis", jubelt sie auf ihrer Facebook-Seite. Zudem wurde sie auch in den Gemeinderat und als Spitzenkandidatin in den Aschaffenburger Kreisrat gewählt. 

Damit ist Wagner eine politische Senkrechtstarterin, war sie den Freien Wählern im Nachbarlandkreis doch vor nicht einmal einem Jahr beigetreten und dies ursprünglich nur, um für den Gemeinderat in ihrer Wahlheimat Laufach zu kandidieren. 

Der Aschaffenburger Landrat Ulrich Reuter (CSU) war nach drei Wahlperioden nicht mehr angetreten, weil er designierter Präsident des Sparkassenverbands Bayern ist. 

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