Mühlbach

Leaving the Frame: Eine Weltreise ohne Drehbuch

"Leaving the Frame - Eine Weltreise ohne Drehbuch" zeigen die Burg-Lichtspiele Mühlbach in der Kino-Auslese. Foto: Copyright Koryphäen Film

"Leaving the Frame - Eine Weltreise ohne Drehbuch" zeigen die Burg-Lichtspiele Mühlbach in der Kino-Auslese der Vhs Karlstadt am Sonntag, 15. Dezember, um 11.15 Uhr und Dienstag, 17. Dezember, um 20 Uhr.

Wer Reisedokus liebt, dem fällt es zunehmend schwerer, eine von der anderen zu unterscheiden, heißt es in einer Pressemitteilung. Da reiht sich eine Traumlandschaft an die nächste, und dazwischen sind nicht selten von der Routine ihres Alltags genervte Globetrotter mit mehr oder weniger cineastischen Grundkenntnissen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens oder einer Möglichkeit, sich so ganz nebenbei per Crowdfunding die Reisekasse aufzubessern.

Maria Ehrichs und Manuel Verings Reisedoku „Leaving the Frame“ fährt inhaltlich wie formal auf einer ähnlichen Schiene, wenngleich man einige Aspekte anders anpackt. Einmal scheint Geld keine besondere Rolle zu spielen, denn bereits Monate vor dem Kinostart war das Buch zum Film schon am Markt. Auch sind die beiden Protagonisten selbst gewissermaßen vom Fach. Er ist Journalist und nach eigenen Aussagen ein „Kamera-Nerd“, der sehr wohl in der Lage ist, seine fotogene Freundin, die Schauspielerin Maria Ehrich, ebenso wie die Natur spektakulär in Szene zu setzen.

In Kenia versucht sich Ehrich zunächst als Journalistin, womit sie in einem Dorf, in dem nur Frauen leben dürfen, zunächst aber scheitert. Befriedigender verläuft da schon die Begegnung mit einem Tierschützer, der völlig abgeschieden mit seinem Adler im Busch Kenias lebt. Nach einem Besuch in New York erfüllen sie einem jüdischen Künstler und Holocaust-Überlebenden seinen größten Traum: Sie laden ihn nach Berlin ein und organisieren eine Ausstellung seiner Werke.

Solche und ähnliche Episoden werden aber nicht chronologisch erzählt, sondern thematisch gebündelt und recht abwechslungsreich strukturiert. Fazit: Wer von grandiosen Landschaftsaufnahmen nicht genug bekommen kann, der macht bei diesem Film nichts falsch. Freigegeben für alle, etwa 92 Minuten.

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