Lengfurt

Lengfurter Musikkapelle spielte für die Homburger Patenwehr

Auf dem Rockefeller-Center in New York gab es für die Musikkapelle Lengfurt ein Erinnerungsfoto vor der Skyline der Millionen-Stadt. Foto: Oliver Siemund

Die Musikkapelle Lengfurt begab sich auf eine viertägige USA-Reise, um das Jubiläum des 110-jährigen Bestehens der Homburger Patenwehr in Tallman vor den Toren New Yorks musikalisch mitzugestalten. Schon zum 100-Jährigen waren die Lengfurter eingeladen gewesen und hatten offenbar einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. 

Gleich nach dem Einchecken ins Hotel stand ein Fußweg zum nahe gelegenen East River mit Blick auf die äußerst eindrucksvolle Wolkenkratzer-Skyline an, wie der Vorsitzende der Musikkapelle, Bruno Hock, berichtet. Tags darauf ging es zum Rockefeller-Center, einem bis zu 259 Meter hohen Gebäudekomplex in Manhatten mit herrlichen Panorama-Ausblicken. Die finanzielle Unterstützung der Raiffeisenbank Main-Spessart, der Sparkasse Mainfranken und der Heidelberg Cement AG Lengfurt wurde während der Reise als dankbare Unterstützung empfunden. Weitere Stopps galten dem Times Square und dem neuen Line-Park, der als grünes Band auf einer ehemaligen Stadtbahntrasse in drei bis vier Metern Höhe angelegt wurde.

Internationale Märsche und bekannte Filmmusik

Das nächste Zuhause war das Crown Plaza-Hotel in Suffern, wo sich die Musiker am Nachmittag zur Generalprobe trafen. "Während die Homburger Feuerwehr-Kameraden im großen Festsaal fast zwei Stunden Reden und Ehrungen über sich ergehen lassen mussten, durften unsere Musiker im Nebenraum schon mal am leckeren Festbuffet Platz nehmen und schlemmen", sagte Hock. Anschließend servierte die Musikkapelle Lengfurt mit 45 Solisten den geladenen Gästen zum Festschmaus eine Mischung aus internationalen Märschen und bekannter Filmmusik.

Nicht fehlen durfte natürlich  das Wunschlied des laut Hock großen Befürworters Uncle John Hock, dessen Vater in den 1920er Jahren in die Staaten ausgewandert war. Intoniert wurden „Fanfare, Zwischenspiel und Choral“, an dessen Ende das älteste katholische Kirchenlied erklingt „Großer Gott wir loben Dich“. Sichtlich gerührt waren die Firefighters und ihre Festgäste, als die Lengfurter Musikanten den Radetzky-Marsch, den Sousa-Marsch und "Stars and Stripes forever“ intonierten sowie „Amazing Grace“, das sonst bei Beisetzungsfeierlichkeiten für Firefighter zu hören ist. Nach dem Lengfurter Gastspiel sah man nette Verbrüderungsszenen zwischen den Dudelsack-Spielers der Feuerwehren und dem harten Kern “unserer Truppe, einschließlich unseres Dirigenten Michael Geiger als Trompeter."

Mit dem Feuerwehrauto zur Parade

Beim Festzug des Tallman-Jubiläums hatte Bruno Hock ein Erlebnis, das besonders in Erinnerung bleiben wird. „Nach dem Mittagessen im Firehouse von Tallman wurden unsere Musiker in einem Schulbus nach Suffern zum Ort des Paradestarts transportiert", erzählt er. Zwölf von ihnen warteten allerdings vergeblich auf den zweiten Bus. Doch die amerikanischen Firefighter organisierten ein Feuerwehrauto, mit dem die Zurückgelassenen mit ohrenbetäubendem Sondersignal zur Parade gebracht wurden.

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