Karlstadt

Leserbrief: Felbinger als Rechnungsprüfer - wie bitte?

Zum Artikel "Wieder Stühlerücken im Stadtrat" vom 9. Oktober erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:

Der ehemalige Landtagsabgeordnete G. Felbinger, verurteilt wegen jahrelanger Betrügereien, hat sich neben seiner kleinen Diät zusätzlich mit Geldern aus der Landtagskasse (Geld der Steuerzahler)  bedient. Nun soll er mit Unterstützung seiner Parteifreunde seine Arbeit im Rechnungsprüfungsauschuss der Stadt Gemünden aufnehmen. Wie bitte?  Gut, für diese Stelle scheint er bestens geeignet. Er hat ja dem Landtagsamt schöne Rechnungen (Verträge) auf-und vorgesetzt.

Befreundete Politiker sagen: Fehler müssen auch mal verziehen werden. Das ist offensichtlich gängige Politikersprache unter ihresgleichen. Jahrelange Betrügereien werden als Fehler bezeichnet. Unglaublich. Und jetzt spekuliert er angeblich noch mit dem Bürgermeisteramt. Das wäre dann der freudige Höhepunkt seiner Karriere. Am Ende winken dann noch fantastische Pensionen, von denen jeder wirklich ehrlich arbeitende Mensch nur träumen kann.

Armin Schnaus
97753 Karlstadt

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