Gemünden

Leserbrief: Karli Keiler hat auf Realitäten hingewiesen

Zur Kolumne "Karli Keiler" vom 28. September, zum Leserbrief "Weiter stolz auf Günther Felbinger" vom 1. Oktober und zur Entschuldigung der Redaktion vom 5. Oktober:

Zu Bezug 1 kann ich nur sagen, dass mir Karli Keiler hier sehr gut gefallen hat. Er hat hier eine Wahrheit nach der anderen aufgezählt und dabei Herrn Günther Felbinger in keiner Weise durch den Dreck gezogen, sondern auf die Realitäten hingewiesen. Das hat er allerdings auf die ihm eigene, satirische Art und Weise getan, mit der er viele Dinge im heimischen Umfeld  ,auf die Schippe nimmt'. Doch das ist es doch gerade, was mir, oder auch uns, so gut daran gefällt.

Für den Leserbrief von Herrn Hegel (Bezug 2) habe ich nur wenig Verständnis.Sicherlich mag er sich ärgern, dass Karli Keiler das Fehlverhalten von Herrn Günther Felbinger und eventuell auch das der FWG-Fraktion aufzeigt, aber wie schon oben erwähnt, kann von durch den Dreck ziehen keine Rede sein. Wenn Herr Hegel aber darüber hinaus Herrn Felbinger als ehrlichen Mitmenschen und aufrichtigen Politiker bezeichnet und auch noch stolz auf diesen ist, zeugt das für mich entweder von einer gehörigen Portion Naivität oder von einem gestörten Rechts- bzw. Unrechtsverständnis.

Als langjähriger Leser ihrer Zeitung kann ich mich nicht erinnern, dass sich die Redaktion jemals für eine Kolumne von Karli Keiler entschuldigt hat. Warum dieses Mal ? Hat hier möglicherweise der Lektorendienst versagt oder war gar kein Lektor eingesetzt, oder sind etwa andere Dinge, welche auch immer, hierfür der Grund ? 

Ich persönlich hoffe, dass Karli Keiler auch weiterhin auf derart satirische, und keineswegs ehrabschneidende Art und Weise arbeiten wird.

Zum Schluss noch eine Anmerkung zu Herrn Günther Felbinger: Sicherlich sollte Herr Felbinger nicht auf Lebzeit geächtet und gemieden werden und man sollte ihn auch grüßen und ihm einen guten Tag wünschen, die Qualifikation zur Bekleidung eines öffentlichen Amtes hat er sich aber durch sein Fehlverhalten selbst mehr als deutlich abgesprochen.

Henning Weber,
97737 Gemünden-Wernfeld

Anmerkung der Redaktion: In den journalistischen Leitlinien (nachzulesen auf mainpost.de/leitlinien) hat die Redaktion festgeschrieben, dass wir jederzeit fair und respektvoll berichten. Dies gilt auch für die Darstellungsform der Glosse, die zu den Meinungsbeiträgen zählt. Bei der Kolumne Karli Keiler vom 28. September haben wir in einer Art und Weise berichtet, die – bei aller Kritikwürdigkeit von Günther Felbingers Verhalten – nicht mehr fair war. Die kritische und seriöse Auseinandersetzung in den Medien der Main-Post mit Felbingers politischem Wirken und seinen Auswirkungen bleibt davon unbenommen und uneingeschränkt.

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