Lohr

Leserbrief zum Interview Bönsch: Behauptungen in den Raum gestellt

Zum Artikel "Die Wahl zwischen zwei Extremen" vom 20. November erreichte die Redaktion folgender Leserbrief :

Das Interview mit Herrn Bönsch sehe ich als einen reichlich misslungenen Start in die Kommunalpolitik.

1. Herr Bönsch wünscht sich, wie sicherlich fast alle Lohrer, eine sachorientierte Politik über Parteigrenzen hinweg. Leider gelingt ihm das selbst bei seiner ersten Vorstellung nicht: Er stellt Behauptungen in den Raum, ohne diese zu begründen. Und das ganz offensichtlich, um die Arbeit des Bürgermeisters schlecht zu reden und den eigenen CSU-Kandidaten zu pushen.

Mich würde da schon interessieren, welchen positiven Impuls Herr Rieb als Stadtrat in den letzten sechs Jahren für die Stadt gegeben hat? Ich habe von ihm noch nichts gehört. Dagegen fallen mir schnell erfolgreich abgeschlossene Projekte von Herrn Paul als Bürgermeister ein: Ganztagsschule, Citymanagement und Digitales Gründerzentrum, um nur drei zu nennen.

2. Es wäre Aufgabe des Redakteurs gewesen, die Behauptung von Herrn Bönsch zu hinterfragen, dass die beiden Kandidaten an gegenüberliegenden Enden eines Spektrums lägen. Ein guter Journalist fragt nach und bietet keine Plattform für Behauptungen, fordert zumindestens Beispiele. So viel Verantwortungsbewusstsein und Sensibilität sollte man erwarten dürfen. Das zeigen leider weder Herr Bönsch noch Herr Ungemach.

Christian Schmitt
97816 Lohr

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