Karlstadt

Leserforum: Barrierefreiheit noch erleben

Zum Artikel "Hoffnung für den Bahnhof" vom 21. Januar:

Mit Interesse habe ich den kleinen Abschnitt über den Bericht des Seniorenbeirates in der Main-Post gelesen, in dem unter anderem auch Bürgermeister Paul Kruck zitiert wird, mit dem Vorhaben, alle Verantwortlichen der Bundesbahn an einen Tisch zu bringen. Und dabei soll das Problem der Barrierefreiheit am Bahnhof in Karlstadt gelöst werden.

Krucks Optimismus in allen Ehren, aber wenn ich mir anschaue, wie lange es gedauert hat, bis der Hauptbahnhof in Würzburg diese Bedingungen erfüllt hat, dann werde nicht nur ich diese Zeit nicht mehr erleben. Der Grund liegt in erster Linie an der fehlenden Finanziermöglichkeit. Das heißt doch, dass man nach Möglichkeiten suchen muss, Barrierefreiheit preiswerter erreichen zu können.

Es gibt ja heute schon mehrer Züge, die am Bahnhof von Gleis 1 nach Würzburg fahren.Zum Gleis 1 kann man auch mit dem Rollstuhl fahren nur ist die Bahnsteigkante zu niedrig und man kann deshalb nicht mit Rollstuhl einsteigen (fahren). Und dabei wäre es doch relativ einfach, an einer Stelle eine kleine Rampe zu bauen, auf der man die richtige Höhe erreicht, um in den Zug zu gelangen.

Und der Zug könnte so halten, dass die Rampe an der richtigen Stelle zum Einfahren steht. Dann müsste nur noch der Zug aus Würzburg kommend auch auf Gleis 1 ankommen, und schon könnte man auch mit Behinderung aus Karlstadt mit dem Zug verreisen. Und dies könnte so schnell geschehen, das sowohl Sie, Herr Bürgermeister, als auch wir, der älteren Generationen angehörend, es erleben würden.

Und so wünsche ich zum "Runden Tisch viel Erfolg und fruchtbare Diskussion.

Lothar Ziegler

97753 Karlstadt

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