GEMÜNDEN

Leserforum: Eine Zumutung für alle Verbraucher

Zu „Stadtrat weist höhere Gebühren an vom Mittwoch 12. Dezember:

Die beschlossene Gebührenerhöhung für die Wasserversorgung ab Januar 2013 in Höhe von circa 22 Prozent ist eine Zumutung für alle Verbraucher und Hauseigentümer in dieser Stadt. Für Rentner und Geringverdiener ist das jedoch „leicht zu bewältigen“, bei jährlichen Einkommenszuwächsen weit unter der Inflationsrate. Die Gebührenanhebung für Wasserzähler von acht auf 36 Euro im Jahr erfüllt sogar den Tatbestand des Wuchers.

Mit einer Selbstverständlichkeit werden vom Verwaltungsrat des KU und dem Stadtrat solche Beschlüsse gefasst, ohne sich über die finanzielle Tragweite Gedanken zu machen. Trinkwasser ist doch bekanntlich ein unverzichtbares Lebensmittel, das zu einem bezahlbaren Preis zur Verfügung stehen sollte. Man kann mit Wassersparen leider auch nichts erreichen, da weiter an der Preisschraube gedreht würde.

Dringend notwendige Investitionen im Trink- und Abwasserbereich wurden von den Verantwortlichen über Jahrzehnte vernachlässigt. Da hat man lieber Steuergelder für Prestigeprojekte verbraten. Auch staatliche Zuschüsse wurden damals noch umfangreicher gewährt, aber nicht immer genutzt. Somit bleibt Gemünden ein Fass ohne Boden.

Heribert Amrhein 97737 Langenprozelten

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