Esselbach

Linsen-Burger, Fußpflege und Anti-Impfzwang-Demo

Mitbringessen der ProVeg-Gruppe Main-Spessart im Feuerwehrhaus Esselbach. Foto: Dieter Behrens

Viele der mitgebrachten Speisen – darunter Kichererbsensalat, Schoko-Avokado-Bananen-Dessert, Linsen-Burger, Pfirsich-Cashew-Sahne, rohköstlicher Lupinen-Kräuter-Dipp und Haferplätzchen - waren für die Besucher des 5. ProVeg-Mitbringessens im Feuerwehrhaus Esselbach ein wirklicher Genuss, heißt es in einer Pressemitteilung. „Unwahrscheinlich reichhaltig für Geist und Gaumen und wunderbar anregend“, so schwärmte etwa die regelmäßige Besucherin Karin Harth.

Die Gäste trugen die elf Tipps zur Stressbewältigung nach der religiösen Lehre Mazdaznan, einer Mischreligion mit zarathustrischen, christlichen und einigen hinduistischen/tantrischen Elementen vor, die anschließend besprochen wurden. Als erster Punkt wurde die möglichst langanhaltende Ausatmung und eine langgestreckte anschließende Pause herausgestellt.

Füße als "Ersatzniere"

Die Abreibung mit kaltem Wasser nach dem Aufstehen war die nächste Empfehlung des Mazdaznan-Autors Jens Trautwein. Er empfiehlt steigende heiße Natron- oder Eukalyptusöl-Wasserbäder mit anschließender Bettruhe zur Ausscheidung von Säuren und Giften.  Große Bedeutung misst er auch dem täglichen 15-minütigen Fußbad mit steigender Wassertemperatur sowie der Fußpflege überhaupt bei, da die Füße auch als „Ersatzniere“ mit entsprechender Ausscheidungsfunktion gesehen würden.

Bezüglich der Verdauung empfiehlt Trautwein, den Organen von 18 bis 10 Uhr morgens„Urlaub“ zu gönnen. Guter Schlaf sei besonders wichtig, da dabei Schlacken und Stoffwechselprodukte – insbesondere im Gehirn – ausgeschieden würden. Am Abend solle man auf Computer, Handy und Fernsehen möglichst verzichten. Als letzten Tipp empfahl Trautwein, jedem Menschen, jedem Tier und jeder Pflanze mit Achtung und Liebe zu begegnen.

Anti-Impfzwang-Demo

ProVeg-Regionalgruppenleiterin Regina Leshel berichtete über die Anti-Impfzwang-Demo, die am 14. September mit 3500 Demonstanten in Berlin stattfand.

Vor der Präsentation des Films „Vision – aus dem Leben der Hildegard von Bingen“ von Margarethe von Trotta gab es noch eine kleine Kinder-Tombola. Den nächsten Termin für ein Mitbringessen gab Leshel für den 2. November bekannt.

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