Heßdorf

Lob für Ausbau der Bushaltestellen: Heßdorf profitiert vom Breitbandausbau

Neu ausgebaut wurden die beiden Bushaltestellen in Heßdorf am Weidlesweg und der Gärtnerei Weigand. Sie erhielten zudem neue moderne gläserne Unterstellhäuschen.
Neu ausgebaut wurden die beiden Bushaltestellen in Heßdorf am Weidlesweg und der Gärtnerei Weigand. Sie erhielten zudem neue moderne gläserne Unterstellhäuschen. Foto: Helmut Hussong

Lob und Beifall ernteten der Bürgermeister Martin Göbel und der Gemeinderat in der Bürgerversammlung für den Ausbau der beiden örtlichen Bushaltestellen am Weidlesweg und an der Gärtnerei Weigand. Gemeinsam mit dem Straßenbauamt wurden hier neue Bushaltebuchten nach den aktuellen Empfehlungen behindertengerecht angelegt. Der gesamte Ausbau mit beiden modernen gläsernen Wartehäuschen sei gut gelungen und eine Bereicherung und Aufwertung der Wohnanlagen.

Der Dank des Bürgermeisters bei diesem Projekt galt besonders dem Anlieger am Weidlesweg, der durch einen Teilverkauf seines Grundstückes einen ordentlichen Ausbau der Bushaltebucht und des Wartebereiches ermöglichte. "Rund 48 000 Euro haben die Arbeiten für die beiden Haltestellen gekostet", sage Göbel. Wegen des schmalen und beengten Wartebereichs an der Haltestelle der Gärtnerei muss das Häuschen dort seitlich offen bleiben. Für die gläsernen Unterstellmöglichkeiten erhält die Kommune jeweils 5000 Euro Zuschuss.

Von dem Breitbandausbau mit Glasfaser über das "Höfebonusprogramm" profitierte auch der Ortsteil Heßdorf in besonderem Maße. Unter anderem in den Baugebieten Mühlstraße, Obere Mühlstraße und am Riegel konnten alle Grundstücke an Glasfaser angeschlossen werden. In den drei oberen Ortsteilen Heßdorf, Höllrich und Weyersfeld sind die Ausbauarbeiten bereits fertig und abgenommen. In Karsbach steht noch die Anbindung des Aussiedlerhofes Schmidt an. Diese soll gemeinsam mit der Erdverkabelung der Stromleitung erfolgen. Rund 630 000 Euro soll die Gesamtmaßnahme kosten. Dazu werden etwa 520 000 Zuschuss gewährt.

Arbeiten sind zäh gelaufen

Schon länger zieht sich die Renovierung des alten Kriegerdenkmals an der Heßdorfer Kirche hin. Bereits vorletztes Jahr wurden die Sandsteingewände des Denkmals abgebaut. "Bisher sind die Bauarbeiten sehr zäh gelaufen", stellte Göbel in der Bürgerversammlung fest. Die Abstimmung zwischen zwei Baufirmen scheine nicht optimal gewesen zu sein. Die Maurerarbeiten wurden bereits im April vergangenen Jahres umgesetzt. Danach wurde die Kommune immer wieder vertröstet, bis kurz vor Weihnachten die Sandsteingewände neu gesetzt wurden. Seitdem warte man wieder. So müssen die Treppe noch mit einer Bruchsteinmauer umgestaltet und die Schrifttafeln gesetzt werden. Göbel hofft die kleine Baumaßnahme mit einem finanziellen Umfang von 22 000 Euro zur Jahresmitte abschließen zu können.

Bis Mitte des Jahres soll sich noch die Baustelle an der Heßdorfer Kirche hinziehen. Dort wird das alte Kriegerdenkmal neu aufgebaut.
Bis Mitte des Jahres soll sich noch die Baustelle an der Heßdorfer Kirche hinziehen. Dort wird das alte Kriegerdenkmal neu aufgebaut. Foto: Helmut Hussong

Bein Bürgerdiskurs ging es unter anderem kurz um Gewerbesteuereinnahmen. Es wurde befürchtet, dass sich durch die Ausweisung des Industrie- und Gewerbegebietes am Schönauer Weg Firmen zwar ansiedeln, aber die Gewerbesteuer anderweitig abgeführt wird. Das sei sicher nicht so, sagte Göbel. "Vorrangig geht es uns aber darum, dass wir Arbeitsplätze in der Region ansiedeln können und Wohnungsbedarf entsteht", so der Bürgermeister weiter. Dadurch würde sich auch die Infrastruktur der Kommune besser rechnen.

Aktive Vereine sind das Fundament der Gemeinde und werden von der Kommune bei speziellen Maßnahmen immer wieder unterstützt, stellte Göbel fest. Aber dass die Gemeinde, wie in einer Anfrage gewünscht, Biertischgarnituren und kleinere Festzelte anschafft und an die Vereine verleiht, halte er nicht für sinnvoll. Besser sei es wenn sich mehrere Vereine zusammen tun und das eigenständig organisierten. Beispielsweise könnte man die jährliche Bachgrundversammlung der Vereine wieder  stärker aufleben lassen und dort solche Themen besprechen. Er werde den Vorschlag aber im Gemeinderat diskutieren.

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