SACKENBACH

Lohrer Boxer brachten Sackenbacher Schlawaggen ins Wanken

Showdown auf dem Sackenbacher Sportplatz: Die Männer vom Lohrer Boxcamp (links) und die einheimischen Schlawaggen legen sich beim Finale ins Zeug. Foto: Simon Hörnig

Showdown am frühen Abend auf dem Sackenbacher Sportplatz: „Lohr gegen Sackenbach, Boxcamp gegen Schlawagge, Training gegen Wirtshaus“. Klar, dass die heimischen Schlawaggen das Publikum hinter sich hatten. Und tatsächlich schien es für einen Moment, als könnte das Team in grün dem Titelverteidiger im Finale Paroli bieten. Doch letztlich triumphierte das Team „Geile Sau“ und holte damit auch im zweiten Jahr der Keiler Games den Pokal für den Gesamtsieg ins Boxcamp von Sven Amend.

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Amend – im vergangenen Jahr selbst noch aktiv dabei, diesmal durch einen anderen Termin verhindert – habe das ganz einfach von ihnen erwartet, so Simon Bils vom Siegerteam. Doch trotz hochgesteckter Ziele habe auch bei ihnen der Spaß im Vordergrund gestanden. Gleiches traf offensichtlich auch auf die übrigen elf Mannschaften zu, die sich in acht Runden bei Wettbewerben wie Blindekübelspritze, Bierexen und Catch the Keiler austoben durften.

Heikel: Geworfene Eier heil auffangen

Besonders problematisch gestaltete sich für viele Teilnehmer der Eierwurf, bei dem es neben der Weite auch darauf ankam, das Ei heil aufzufangen. Eine Aufgabe, an der auch das spätere Siegerteam scheiterte. Und das obwohl man nach enttäuschenden Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr das Eierfangen geübt habe wie die Engländer das Elfmeterschießen. Viel Vorbereitung hatte man auch in die Ausrüstung gesteckt und so warteten nahezu alle Teams mit eigens für den Anlass gestalteten Trikots auf. So auch das einzige reine Damenteam, dessen Rückenaufdruck „4 Engel fürs Boxcamp“ verriet, dass das Studio aus Lohr sogar mit zwei Teams am Start war.

Gleiches galt für die Feuerwehr Rechtenbach, die in erster Linie mit den Schlawaggen um den Biercup konkurrierte. Diese Kategorie, bei der passend zum Hauptsponsor der höchste Bierkonsum pro Team prämiert wird, entschieden jedoch letztlich knapp die Sackenbacher für sich – auch hier eine Titelverteidigung, die sofort ausgiebig mit den Rechtenbachern begossen wurde.

Erstmals auch ein Kinderwettbewerb

Doch auch für die Kleinen war in diesem Jahr etwas Besonderes geboten, denn die Veranstalter hatten erstmals die Kinder Keiler Games ins Leben gerufen, die allen Sechs bis 14-Jährigen einen eigenen Wettbewerb parallel zu den eigentlichen Spielen bot. Hier triumphierte Mattea Wenzel vor Dominik Nätscher und Vinzens Bernard. Bei den Erwachsenen verwies das Team „Geile Sau“ die „Wilden Keiler“ der Lohrer Handballer und die „Kerwaboum Barthelmesaurach“ auf die Plätze.

Über die Auszeichnung für das kreativste Kostüm durften sich die „4 Flashen für ein Hallo Julia“ freuen, die „halb verdammt gutaussehend und halb leger“ mit weißem Hemd, Schlips und Badehosen angetreten waren. Als Gewinner durften sich auch die Veranstalter fühlen, die mit zeitweise 150 Besuchern den Erfolg vom letzten Jahr noch einmal toppen konnten. Ein Teil der Erlöse geht in diesem Jahr an den Förderverein des Bezirkskrankenhauses, für den Altbürgermeister Siegfried Selinger die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hatte.

Für die dritte Auflage der Keiler Games steht bereits der Termin am 13. Juli nächsten Jahres fest.

Das Waagrechtstapeln der Bierkästen verlangte den Teams –hier „Die wilden Keiler“ – jede Menge Geschicklichkeit und Stehvermögen ab. Foto: Simon Hörnig
Das einzige reine Damenteam, „4 Engel fürs Boxcamp“, schlug sich erstaunlich gut. Foto: Simon Hörnig
Die Auszeichnung für das kreativste Outfit holten sich „4 Flashen für ein Hallo Julia“. Foto: Simon Hörnig

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