MAIN-SPESSART

MSP schreibt Ausbildung ganz groß

(ka) Am 1. und 2. April finden die 12. Berufsinformationstage in der Gemündener Scherenberghalle statt. Wie bisher wird der Freitag bei den Berufsinfotagen den Haupt-, Mittel- und Realschulen vorbehalten sein, angemeldet sind 52 Klassen mit 1167 Schülern und 56 Lehrern. Dank Sponsoring der Sparkassenstiftung und der Raiffeisenbank müssen sie außer einem Euro Eintritt nichts bezahlen; der Bustransfer nach Gemünden ist frei. Der Samstag ist für Schüler und Eltern gedacht; hier ist von 9 bis 14 Uhr der Eintritt frei.

An beiden Tagen gibt es wieder Seminare: „Berufsauswahlverfahren“ (Freitag 8.45 und 10.45 Uhr, Samstag 10.45 Uhr) sowie „Bewerbungstraining“ (Freitag 9.30 und 11.30 Uhr, Samstag 11.30 Uhr). „Wir wollen den Jugendlichen mit einer gutausgewählten Umschau zeigen, dass es Ausbildungs- und Arbeitsplätze im Landkreis Main-Spessart gibt, niemand muss wegfahren oder gar in Ballungsgebiete ziehen“, erklärte Koordinator Manfred Goldkuhle (AOK) für den Arbeitskreis BIT-MSP.

Inzwischen seien die Berufsinformationstage zum Selbstläufer geworden, so Goldkuhle. Um heuer 166 Berufe vorstellen zu können, mussten sogar drei Infoständen im Eingangsbereich der Halle untergebracht werden. In diesem Jahr gibt es am Samstag wieder zwei Podiumsdiskussionen: „Wahl der Wahlpflichtfächer“ (9.45 Uhr) und „Studienmöglichkeiten in Main-Spessart (12.15 Uhr) im Foyer der Halle. Auch ein Klassenspiel in Art eines Suchquiz wird veranstaltet. Die besten Klassen können 50, 100 und 150 Euro gewinnen.

„Wenn es die Berufsinformationstage nicht gäbe, müsste man sie spätestens jetzt erfinden“, sagte AOK-Direktor Horst Keller. Der Wettbewerb um die besten und klügsten Bewerber sei im vollen Gange, der demographische Wandel zu spüren.

Die neugestaltete Web-Site der Berufsinfotag www.bit-msp.de stellte Webmaster Oliver Wieser vor. Sie bietet unter anderem den Hallenplan sowie alle Aussteller mit Links. Hinter den sortierten Listen steckt eine wahre Sisyphusarbeit, denn dort findet sich nicht einfach der jeweilige Betrieb sondern der richtige Ansprechpartner samt Telefondurchwahl. Allein Bosch-Rexroth in Lohr habe 6000 interne Telefonnummern, verdeutlichte Goldkuhle.

Schlagworte

Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!