ESSELBACH

Mantrailer für die Feuerwehr

Die Frage nach der Eingliederung einer Hundestaffel in die Freiwillige Feuerwehr des Ortsteils Steinmark stand in der Sitzung des Gemeinderats Esselbach auf der Tagesordnung.

Durch persönlichen Kontakt der Feuerwehr mit dem Verein „Mantrailing Würzburg“ ist die Idee entstanden, auf Personensuche (Mantrailing) abgerichtete Hunde in die Feuerwehr einzugliedern. Seit einiger Zeit dürfen Hundestaffeln nur noch von Rettungs- und Hilfsdiensten eingesetzt werden, Vereine kämen also nicht mehr zum Einsatz. Steinmark wäre die erste Facheinheit für Rettungshunde bei Feuerwehren in Main-Spessart.

Sechs weitere Standorte gibt es laut Rettungshundeprüferin Christina Lex in einer Stellungnahme für den Landesfeuerwehrverband noch in Bayern, zwei davon in Unterfranken, in Sömmersdorf (Lkr. Schweinfurt) und Trennfurt (Lkr. Miltenberg).

Mitglieder des Gemeinderats und Kreisbrandrat Peter Schmidt überzeugten sich Ende Mai von dem Können der Hundeführer. Im Vorfeld wurden auch schon die Fragen des Versicherungsschutzes für die Hundeführer und Tiere geklärt.

Christina Lex wies in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass die Einheit erst einsatzfähig sei, wenn mindestens drei Teams alle Stufen der Prüfungsordnung des Deutschen Feuerwehrverbands für Rettungshunde absolviert hätten.

Wie in der Sitzung des Gemeinderats erläutert wurde, müssen alle fünf Hundeführer des Vereins die Grundausbildung zum Feuerwehrmann durchlaufen. Die Einsatz- und Ausbildungskosten für den Einsatz der Mantrailer übernimmt der Verein. Der Gemeinderat beschloss die Eingliederung der Personenspürhundestaffel unter diesen Bedingungen in die Freiwillige Feuerwehr Steinmark.

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