MARKTHEIDENFELD

Maria Martin führt Brauerei seit 25 Jahren

Ein Vierteljahrhundert Chefin: Seit 25 Jahren leitet Maria Martin die Martinsbräu in Marktheidenfeld. Dazu gratulierten Betriebsrat Siegfried Straub (rechts) und der Sohn der Brauereichefin Luis Martin (Zweiter von rechts). Geehrt wurden auch Gerrit Behl (links), der seine Ausbildung als Brauer und Mälzer mit besonderer Anerkennung der IHK Würzburg-Schweinfurt abschloss und Norbert Stahl (Mitte), der seit 30 Jahren bei der Martinsbräu beschäftigt ist.
Ein Vierteljahrhundert Chefin: Seit 25 Jahren leitet Maria Martin die Martinsbräu in Marktheidenfeld. Dazu gratulierten Betriebsrat Siegfried Straub (rechts) und der Sohn der Brauereichefin Luis Martin (Zweiter von rechts). Geehrt wurden auch Gerrit Behl (links), der seine Ausbildung als Brauer und Mälzer mit besonderer Anerkennung der IHK Würzburg-Schweinfurt abschloss und Norbert Stahl (Mitte), der seit 30 Jahren bei der Martinsbräu beschäftigt ist. Foto: Martin Harth

Bilanz über das 130. Jahr der Marktheidenfelder Martinsbräu zog Chefin Maria Martin bei der betriebliche Weihnachtsfeier. Das kühle erste Halbjahr habe der Brauerei zunächst zu schaffen gemacht. Aber der Sommer 2013 habe dies mehr als wieder wettgemacht. Zu einem Höhepunkt hätten alle fleißigen Mitarbeiter und Mitwirkenden das Jubiläumsfest der Brauerei werden lassen. Das malzblumige, süffige Jubiläumsbier „1883“ sei ein voller Erfolg geworden und ergänze das Angebot der Marktheidenfelder Bierspezialitäten um eine weitere Sorte.

Maria Martin sah die Arbeit in ihrem Unternehmen durch eine positive, familiäre Atmosphäre geprägt und dankte den Mitarbeitern für ihr Verständnis bei bisweilen unangenehmen Entscheidungen wie Einsparmaßnahmen. Ihr Ziel bleibe der dauerhafte Erhalt der Familienbrauerei, deren Produkte gerade in der Region besonders geschätzt würden.

Im vergangenen Jahr sei die Kälteanlage im gesamten Betrieb erneuert worden und in der früheren Füllerei habe man das Zentrallager abschließend untergebracht und damit die dortigen Abläufe optimieren können.

Für das kommende Jahr kündigte die Brauereischefin einige Überraschungen an, die man schon plane. Man habe überdies die Belieferung vieler Feste in der Region vertraglich an sich binden können, so dass ein arbeitsreicher Sommer für das Team der Martinsbräu bevorstehe. Für das Gemeindejubiläum in Hösbach wolle man ein eigenes Bier brauen.

Bei den Ehrungen ging Maria Martin zunächst auf Gerrit Behl ein, der seine Ausbildung als Brauer und Mälzer bei der Martinsbräu hervorragend abschloss und für seinen dritten Platz von der IHK Würzburg-Schweinfurt eine besondere Anerkennung erhielt.

Michael Oehring wurde für seine zehnjährige Beschäftigung bei der Martinsbräu geehrt. Zu den älteren Mitarbeitern zählte die Brauereichefin Norbert Stahl, den man mit 30 Arbeitsjahren schon zum Urgestein des Betriebs zählen könne.

Blumengruß für die Chefin

Als die Ehrungen schon vorbei schienen, ergriff Betriebsrat Siegfried Straub das Wort und erinnerte daran, dass vor 25 Jahren Maria Martin die Leitung der Martinsbräu übernahm. Er drückte die Glückwünsche der Belegschaft aus und übergab ein kleines Präsent mit einem Blumengruß.

Der Gratulation schloss sich Maria Martins ältester Sohn Luis mit sehr persönlichen Worten an. Er dankte seiner Mutter dafür, dass sie das Familienunternehmen zweieinhalb Jahrzehnte auch durch schwierige Zeiten geführt habe und manches tapfer durchgestanden habe. Er wisse aus Erzählungen, dass gerade der Anfang nicht leicht gewesen sei.

Die Übernahme der Brauerei sei zunächst sicher nicht der berufliche Herzenswunsch einer jungen Frau gewesen, die sich gegen einige erfahrene Männer im Betrieb behaupten musste. Möglicherweise sei sie deswegen fast ein wenig mit der Bundeskanzlerin zu vergleichen, scherzte der Sohn.

Maria Martin habe den Betrieb neu geordnet und strukturiert. Sie habe mit der Familie investiert, rationalisiert und modernisiert. Daneben habe sie gemeinsam mit ihrem Mann Klaus auch noch drei „Prachtburschen“ in der Familie groß gezogen. Er wünsche sich, so Luis Martin, dass seine Mutter noch viele Jahre durchhalte und das Unternehmen weiter in eine gute Zukunft führe. Mit einem dreifachen Hoch schlossen sich die Belegschaft und auch die früheren Mitarbeiter, die zur Weihnachtsfeier gekommen waren, diesen Wünschen an.

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