MARKTHEIDENFELD

Markt bleibt Anziehungspunkt

Marktheidenfelds städtischer Marktmeister Stefan Halm blickte am Sonntag ein wenig skeptischer als sonst drein, denn der traditionelle Martini-Markt in der Altstadt hatte sich in diesem Jahr besonders vieler Konkurrenten in der Region zu erwehren.

So waren einige Marktkaufleute fern geblieben, die sonst immer vertreten waren. Deutlich weniger Marktstände waren zu finden, die sich im Wesentlichen auf den Marktplatz konzentrierten. Beim Zustrom der Besucher war allerdings wenig Unterschied spürbar. Dazu mag auch die erste Freiwilligen Messe beigetragen haben, die zeitgleich stattfand.

Einen Vorteil hatte die ganze Sache so. Es wurde nicht gar so eng zwischen den Marktständen und die Kunden konnten besser verweilen und anschauen. Darunter war viel Handwerkliches wie Töpferwaren oder Strick- und Häkelerzeugnisse. Man konnte auch einen Blick auf aktuelle und ältere Video- und Computerspiele werfen.

Tasse Kaffee im Freien

Die Einzelhandelsgeschäfte hatten größtenteils ihre Türen geöffnet. Obwohl sich die Sonne nicht wirklich durchsetzen konnte, verführten sehr milde Temperaturen dazu, eine Tasse Kaffee im Freien zu genießen. Die Kinder freuten sich über ein Karussell und einen Marktstand mit bunten Süßigkeiten.

Auf einem Herbstmarkt durften Äpfel natürlich nicht fehlen, und sei es in destillierter Form. An einigen Stellen schmurgelten fränkische Bratwürste auf dem Grill und in der Mitteltorstraße wurden Krapfen und Quarkbällchen herausgebacken. So hatte sich ein attraktives Marktgeschehen entwickelt, das zeigte, dass die Stadt den „Markt“ völlig zu recht in ihrem Namen trägt.

ONLINE-TIPP

Mehr Bilder vom Martini-Markt und der Freiwilligen-Messe unter

www.mainpost.de/marktheidenfeld

Schlagworte

  • Martin Harth
  • Stände
  • Tassen
  • Traditionen
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!