MARKTHEIDENFELD

Marktheidenfeld beteiligt sich an Denkmal zur Deportation

Auch dem Marktheidenfelder Stadtrat ist die Erinnerung an die Deportation früherer jüdischer Mitbürger ein Anliegen. Der Beschluss zum am „DenkOrt Aumühle“ fiel einstimmig.
Am ehemaligen Güterbahnhof an der Aumühle in Würzburg soll ein Denkmal der Erinnerung an die Deportation der unterfränkischen Juden entstehen. 1941/42 wurden von hier 1795 Menschen in die Vernichtungslager geschickt. Von den insgesamt 2068 aus Unterfranken deportierten Juden überlebten nur 60. Möglichst alle 109 Kommunen, in denen sich zu Beginn der NS-Zeit noch jüdische Gemeinden befanden, sollen sich am Projekt beteiligen, erläuterte Kulturamtsleiterin Inge Albert am Donnerstagabend im Stadtrat. An der Planung des DenkOrts wirkt auch Dr. Leonhard Scherg mit. Die Idee: Jede beteiligte Gemeinde soll ein ...
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