ZELLINGEN

Marktplatz der Generationen mit Spielfeldern und Skaterbahn

Platz für Aktive: Ein „Marktplatz der Generationen“ soll junge und alte Menschen zum gemeinsamen Tun anlocken. Zur Eröffnung trafen sich von links: Pfarrer Albin Krämer, Bürgermeister Wieland Gsell, Wilhelm Remling (LAG-Vorsitzender) und Architekt Frieder Müller-Maatsch. Foto: Günter Roth

Schon bevor der Platz endgültig fertiggestellt und offiziell eingeweiht war, hatten die jungen Leute das Gelände westlich des neuen FSV-Fußballplatzes in Zellingen in Beschlag genommen. Teilweise hatten sie sich sogar durch die vorsorglichen Absperrgitter durch- gemogelt. Diese Tatsache war für den verantwortlichen Architekten Frieder Müller-Maatsch ein deutlicher Beweis, dass sich die rund 440 000 Euro teure Anlage gelohnt hat.

Leise Fahrgeräusche

Herzstück des „Marktplatzes der Generationen“ ist ein eingezäunter Allwetterplatz für alle gängigen Ballspiele vom Fußball über Basketball und Volleyball. Daneben besticht eine modern gestaltete Skateranlage mit verschiedenen Möglichkeiten zum Wellenreiten, Hang- oder Bergfahrten, Kurven oder Kehren. Der ausgeklügelte Bodenbelag ist äußerst glatt und ermöglicht leises Fahren.

Gebaut wurde die Anlage vom Markt Zellingen, der 290 000 Euro dafür investieren musste, 150 000 kamen als Fördermittel von der LAG Wein, Wald, Wasser. Weitere Mittel steuerten privat Sponsoren wie die Firma Maxl-Bäck bei.

Bei der Einweihungsfeier freute sich Zellingens Bürgermeister Wieland Gsell über das gelungene Projekt, das sich eigentlich jetzt schon rentiert habe, denn bereits seit den ersten Tagen seien Jugendliche aus dem weiteren Umkreis hier vertreten.

Vor einigen Jahren habe es in Zellingen an der Mainlände schon einen Skaterplatz gegeben, der jetzt aber als Parkplatz für das Seniorenzentrum genutzt werde. Das Geld für den Verkauf dieses Platzes habe man seinerzeit zurückgelegt und jetzt für den Neubau verwendet, so Gsell.

Auch wenn der Platz im Augenblick eher wie ein Jugend-Sport-Platz aussehe, sollten sich hier auch künftig ältere Menschen aufhalten können, meinte der Bürgermeister. Eine Vielzahl angrenzender Wege, die zum Wandern einladen, die ganztägig geöffnete Toilettenanlage und Sitzgelegenheiten seien weitere interessante Angebote.

Verkaufsmöglichkeiten geplant

Außerdem habe sich schon eine Senioren-Volleyballgruppe für den Platz interessiert. Um auch die Bezeichnung „Marktplatz“ mit Sinn zu füllen, sollten hier künftig kleinere Verkaufsmöglichkeiten, zum Beispiel für Äpfel aus den nahegelegenen Streuobstwiesen gegeben werden.

Die Segnung des Platzes übernahm Pfarrer Albin Krämer. Er lobte die Einrichtung als möglichen Treffpunkt, wo sich Jung und Alt begegnen und mal etwas ganz anderes machen könnten. Er wünschte sich sportliche Aktivitäten, bei denen weniger die Konkurrenz als vielmehr das friedliche Miteinander im Mittelpunkt stünden.

Flutlicht fehlt noch

Müller-Maatsch verwies auf weitere Arbeiten auf dem Platz. So soll eine Flutlichtanlage auch eine Nutzung am Abend ermöglichen, die Begrünung werde im Herbst beginnen und dadurch den Gesamteindruck sowie die Attraktivität weiter steigern.

Als Glücksfall bezeichnete er die direkte Nachbarschaft zum Sportplatz des FSV Zellingen, von dem aus die dort Aktiven gewiss auch ein waches Auge auf die neue Anlage werfen werden.

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